sexta-feira, dezembro 20, 2013

Schneeflöckchen


Bei Pinterest hab ich diese appetitlich aussehenden Plätzchen gesehen, dessen Rezept auf der Sanella-Seite zu finden ist. Leider doch nicht so ganz meins. Sie sind sehr mürbe und sandig zugleich, aber irgendwie einfach nur langweilig. Aber schön, dass Geschmäcker verschieden sind... sie fanden Abnehmer.

Schneeflöckchen
Quelle: hier.

80 g Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker
200 g Kartoffelmehl
120 g Mehl
200 g SANELLA
Backpapier 
 
1. Puderzucker, Vanillezucker, Kartoffelmehl und Mehl mischen. Sanella in kleinen Flöckchen zugeben und alles mit den Knethaken des elektrischen Handrührers und den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

2. Backofen auf 175 °C (Umluft: 155 °C) vorheizen. Aus dem Teig haselnuss- bis walnussgroße Kugeln formen und auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Mit einer Gabel flach drücken, das ergibt gleichzeitig ein schönes Rillenmuster. Im vorgeheizten Ofen 12-15 Minuten backen. Die Schneeflöckchen sollen hell bleiben und nicht gebräunt werden. Schneeflöckchen etwas abkühlen lassen und nach Belieben mit etwas Puderzucker bestäuben.

quinta-feira, dezembro 19, 2013

Vanillekipferl, Nougatstangen



Die, die immer dabei sind!

Vanillekipferl - Rezept hier.
Nougatstangen - Rezept hier.


quarta-feira, dezembro 18, 2013

Spitzbuben


Meine Lieblingsplätzchen!

Spitzbuben
Quelle: hier.

250 g Butter
125 g Puderzucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Eiweiss, verklopft
350 g Mehl
200 g Gelee/Konfitüre (passierte Himbeerkonfitüre)

Butter oder Margarine in einer Schüssel weich rühren, Puderzucker oder Zucker mit dem Vanillezucker und dem Salz beigeben, rühren bis die Masse hell ist. Das Eiweiss darunterrühren. Das Mehl beigeben und zu einem weichen Teig zusammenfügen. Zugedeckt ca. 1 Stunde kühl stellen.
Teig ca. 30 Minuten vor dem Auswallen aus dem Kühlschrank nehmen. Portionenweise zwischen einem aufgeschnittenen Plastikbeutel 2 mm dick auswallen. Runde Plätzchen von ca. 4 bis 5 cm Durchmesser (oder bei Mini-Spitzbuben 2 cm Durchmesser) ausstechen. Bei der Hälfte der Plätzchen mit einem kleineren Förmchen die Mitte ausstechen. Guetzli auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, ca. 15 Minuten kühl stellen.
6 bis 8 Minuten in der Mitte des auf 200°C vorgeheizten Ofens backen.
Gelee oder Konfitüre auf die flache Seite der Guetzlis (Boden) streichen und mit den mit wenig Puderzucker bestäubten Deckeli aufsetzen.

terça-feira, dezembro 17, 2013

Linzer Schnitten



Ich weiß noch, letztes Jahr... Die wunderschönen Linzer Schnitten bei Grain de Sel, die auch im kulinarischen Adventskalender 2012 mitmachen durften... Ich musste sie nachmachen. Leider ein Reinfall :-( Die  obere Teigschicht landete leider auf dem Boden, da zu dünn. Was war ich sauer. 

Dieses Jahr hat Kathi die Linzer Schnitten von deli (2/2013)nachgebacken und ich dachte mir, es wäre ein erneuter Versuch wert. 
Bröckelig und heikel war die Angelegenheit auch, aber irgendwie gings und sie schmecken halt so lecker. Auf jeden Fall wieder ein Nachbackkandidat. 

Linzer Schnitten 
Quelle: hier.

2 Eier
250 g Mehl
200 g gemahlene Mandeln
1/2 TL Backpulver
1 Messerspitze Zimt
1 Messerspitze Nelken
Salz
150 g Zucker
250 g kalte Butter in Stücken
2 TL geriebene Orangenschale
300 g rotes Johannisbeergelee
2 TL Puderzucker

1. Mehl, Mandeln, Backpulver, Zimt, Nelken, Zucker, 1 Prise Salz, Butter und 1 Ei und 1 Eigelb mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verarbeiten. 2/3 des Teiges auf einem gefetteten Blech (30x40 cm) (K: nicht gefettet, mit Backpapier ausgelegt) bis in die Ecken ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen (K: ausgerollt, dann auf Backblech gelegt). Den übrigen Teig zwischen Klarsichfolie 3 mm dünn ausrollen. Beides 30 Minuten kalt stellen.

2. Den Teig auf dem Blech im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten backen.

3. Inzwischen vom restlichen Teig die Klarsichtfolie abziehen. Den Teig in 1 cm breite Streifen schneiden und weitere 15 Minuten kalt stellen. Johannisbeergelee und Orangenschale glattrühren.

4. Den Teig auf dem Blech nach dem Backen sofort dünn mit dem Eiweiß bestreichen.
Johannisbeergelee gleichmäßig darüber verteilen. Die Teigstreifen zügig diagonal zum Blech mit 1 cm Abstand darauf legen. Wie oben auf der mittleren Schiene 15-18 Minuten goldgelb backen. Vollständig auskühlen lassen und in 2,5x5 cm große Streifen schneiden. Leicht mit Puderzucker bestäuben.



segunda-feira, dezembro 16, 2013

Schoko-Husarenkrapfen mit Espresso-Ganache


Diese Hübschen hier waren heuer ein Highlight und ich bin froh, dass Petra sie gepostet hat. Sehr lecker und sehr einfahc zu machen. Gibt es nächstes Jahr sicherlich wieder!


Schoko-Husarenkrapfen mit Espresso-Ganache
Quelle: hier.

Teig
115 g Zucker
115 g Butter
1 Eigelb
1 EL Sahne
120 g Mehl
60 g Kakao
1/2 TL Fleur de Sel

Ganache
70 g Sahne
60 g 75 % Schokolade
1 Portion lösliches Espressopulver


Zubereitung

Butter mit Zucker cremig rühren. Erst das Eigelb, dann die Sahne gut einarbeiten. Mit Kakao und Salz gemischtes Mehl zugeben, kurz verrühren, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig kneten, flach drücken und kühl stellen.
Vom Teig 10 g-Portionen abnehmen, diese zu Kugeln rollen und mit dem Kochlöffelstiel Vertiefungen eindrücken.
Die Husarenkrapfen auf mit Backpapier belegte Bleche legen, nochmals kalt stellen.
Ein Blech in den Backofen schieben und die Kekse etwa 8-10 Minuten backen, bis sie eben durch sind. Das Backpapier mit den Keksen auf einen Rost ziehen, abkühlen lassen.
Für die Ganache die Schokolade hacken und in ein hitzebeständiges Schüsselchen geben. Die Sahne mit dem Espressopulver naufkochen, dann sofort auf die Schokolade gießen. 2-3 Minuten stehen lassen, dann glattrühren. Die Ganache leicht abgekühlt mit Hilfe eines Spritzbeutels (dünner glatte Tülle) in die Vertiefungen der Krapfen füllen.

domingo, dezembro 01, 2013

Eine schöne Adventszeit / Um tempo do Advento tranquilo


Heute fliege ich nach Portugal. Ursprünglich wollte ich eine entspannte Woche bei meinen Großeltern verbringen nur leider gab hat das Leben meine Pläne umgedreht. Meinem Opi geht es seit September nicht so gut und so verläuft diese Woche eher mit Krankenhausbesuchen als mit Sight seeing.
Aber das ist das kleinste Problem. Ich hoffe, dass ich meinem geliebten Opi durch meinen Besuch viel Kraft für seinen Lebenswillen geben kann.

Für meine Omi habe ich Vanillekipferl gebacken. In Portugal gibt es an sich keine Plätzchenbacktradition. Wobei es schon Gebäck gibt, welches man nur zur Weihnachtszeit bekommt. Meistens aber Frittiertes. 

Diese Vanillekipferl, hier findet Ihr das Rezept, habe ich mit Mandeln gebacken. Obwohl die Kipferl schöner ausschauen, schmecken sie mir mit Haselnüssen fast besser und der Vanillezucker klebt besser an den Kipferl. 

Nächste Woche bin ich wieder zurück und werde dann erst mein Weihnachtsbacken so richtig starten. Bis dahin sammle ich viele Ideen bei Euch allen!!! 




sexta-feira, novembro 22, 2013

Kürbiskompott - Compota de Abóbora


Letztens habe ich dieses Rezept auf der Seite eines portugiesischen Entertainer gesehen, der auch ganz toll kochen kann und etwas Fernweh bekommen. Über Nacht ließ mich der Gedanke eines Kürbiskompotts nicht los und einen Tag später war ich schon am Kürbis kleinschnibbseln.

Ein Kompott ist lt. Wikipedia eine Süßspeise, die aus ganzem oder zerkleinertem Obst mit Zucker, Gewürzen und einer Flüssigkeit (Wasser, Wein etc.) gemacht wird. Meine Oma macht ihre Marmeladen eigentlich immer so, denn in Portugal gibt es kein Gelierzucker.
Während des Einkochens roch es herrlich nach Zimt und Portwein.
Gestern gab es das leckere Kompott schon zum Frühstück aufs Frühstücksbrötchen. Sehr lecker! Man muss aber Kürbis mögen, da man ihn rausschmeckt...
Freu mich schon, das Kompott mit leckerem Hart- oder Frischläse zu genießen.



Kürbiskompott
Quelle: hier.

1,5 kg Kürbis (hier Hokkaido-Kürbis), kernlos und in Würfel geschnitten (habe Haut entfernt)
1 kg brauner Rohrzucker
1 Vanillestange (habe mein selbstgemachtes Vanillearoma genommen)
3 Stangen Zimt (Zimtpulver genommen)
1 Glas Portwein (kleines)
Raspel einer Orange
Saft der Orange

In einem Topf gibt man alles zusammen: den in Würfel geschnittenen Kürbis, die Zimtstangen oder einen EL Zimtpulver, die Vanillestange oder 3 EL Vanillearoma, den Zucker und den Port mit den Orangenraspeln. Ich habe zusätzlich noch die Orange ausgepresst und den Saft dazugegeben.
Alles gut vermischen und für ca. 2 Stunden bei schwacher Hitze köcheln lassen bis alles gut eingekocht ist. Ich habe das Kompott relativ viel eingekocht. Man hätte es auch flüssiger lassen können. Ich habe auch immer mal wieder von den Gewürzen her etwas mehr dazugegeben bis es für mich genau richtig geschmeckt hat. Kurz zum Schluss habe ich den Kürbis mit einem Kartoffelstampfer etwas zerdrückt. Damit wurde das Kompott noch sämiger.
In sauberen Einmachgläsern geben, verschließen und für ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen.
Ich weiß leider nicht wie lange das Kompott haltbar ist.
In Portugal ist es auch üblich grob gehackte Walnüsse dazuzugeben. Auch sehr lecker!

segunda-feira, novembro 18, 2013

Spätzle

Wenn man in der Küchenschlacht meine Leibspeise kochen müsste, dann wären es wohl Käsespätzle dicht gefolgt von Lasagne. Ich hab mich ja schon ein mal an selbstgemachte Spätzle rangetraut und dann aber wieder vor lauter Faulheit die aus dem Kühlregal genommen.
Bis ich die tollen Spinatspätzle von Deutschland vegetarisch bei Petra gesehen habe. Mit ganz großen Augen sah ich auch das Video, das sie erwähnte, in dem gezeigt wird wie man schabt.
Todesmutig dachte ich mir, dass ich das auch könnte und mehr wie das Ergebnis wegzuschmeißen, konnte ja eh nicht passieren...
So schlimm war es auch gar nicht, bis auf den eigenwilligen TK-Spinat. Naja. Die Spinatspätzle sind trotzdem gut geworden, leider nicht so grün wie die von Petra. Mit einem leckeren österreichischen Bergkäse und selbstgemachten Röstzwiebeln war es eben meine Leibspeise :-) Das Originalrezept: Spinatspätzle-Gratin mit Tomaten wird auch noch gemacht. Das Buch ist ja auch endlich bei mir eingezogen!



Spinatspätzle
Quelle: Deutschland vegetarisch

100 Gramm   Babyspinat; gewaschen, geschleudert
3
  Eier 
50 ml   Kaltes Wasser
1 Bund   Petersilie; Blätter grob gehackt
1 Essl.   Sonnenblumenöl
350  Gramm   Spätzlemehl
      Salz  

Das Mehl in eine Schüssel geben. Den Spinat mit Eiern, kaltem Wasser, Petersilie und Öl im Küchenmixer fein pürieren. Nach und nach zum Mehl geben, dabei mit einem Holzlöffel schlagen, bis der Teig eine elastische Konsistenz hat, seidig glänzt und Blasen schlägt.
Einen großen Topf mit Salzwasser aufkochen lassen. Eine Schüssel mit kaltem Wasser daneben stellen. Den Spätzleteig portionsweise mit einem Spätzleschaber auf das nasse Spätzlebrett geben und ins kochende Wasser schaben.
Die Spätzle im Wasser kurz aufkochen lassen, dann mit einem Drahtlöffel herausnehmen und ins kalte Wasser geben. Wenn alle Spätzle geschabt sind, diese in einen Seiher abgießen und abtropfen lassen.

Mittlerweile habe ich das Rezept auch ohne Spinat gemacht und es klappt vorzüglich.

Auf der Arbeit erzähle ich meiner lieben Kollegin Gabi von meinen Spätzleschabungserfolge und da kam sie mit Quarkspätzle. Ja, die Dame, die in der Mühle arbeitet, wo sie immer das Spätzlemehl holt, sagte sie, hat ihr das Rezept in die Hand gedrückt und es wäre so toll.
Na das musste ich gleich ausprobieren und ich bin begeistert! Wirklich! Die Quarkspätzle sind viel geschmeidiger und fluffiger. Der Quark verleiht dem Teig anscheinend eine gewisse Leichtigkeit. Aber keine Angst, sie sind nicht so locker wie die österreichischen Eiernockerl.

Ich habe die Quarkspätzle heute zum zweiten Mal gemacht, auch mit dem Gedanken sie einzufrieren, nur leider kommt es nie dazu, da sie viel zu schnell weg sind.
Ganz toll, sind sie auch einfach nur in Butter angebraten mit etwas Muskatnuss.


Quarkspätzle
Quelle: von Gabi

250 g Quark
250 g Dunst (auch Spätzlemehl genannt),
ich nehme ca. 300 g, da ansonsten der Teig noch zu flüssig ist.
4 Eier
ca. 1 1/2 TL Salz

Die Zutaten in eine Schüssel geben und alles gut miteinander mit einem Holzlöffel vermischen. Den Teig weiter "schlagen", bis er eine elastische Konsistenz hat, seidig glänzt und Blasen schlägt.
Einen großen Topf mit Salzwasser aufkochen lassen. Eine Schüssel mit kaltem Wasser daneben stellen. Den Spätzleteig portionsweise mit einem Spätzleschaber auf das nasse Spätzlebrett geben und ins kochende Wasser schaben.
Die Spätzle im Wasser kurz aufkochen lassen, dann mit einem Drahtlöffel herausnehmen und ins kalte Wasser geben. Wenn alle Spätzle geschabt sind, diese in einen Seiher abgießen und abtropfen lassen.


quinta-feira, novembro 14, 2013

Rote-Beete-Schokoladenkuchen / Bolo de Chocolate e Beta Raba


Es wird herbstlich, feucht und kalt. Ich mag diese Jahreszeit gerne. Ach was... eigentlich mag ich alle Jahreszeiten. Aber als bekennende Kuschlerin ist der Herbst doch was ganz tolles. Ich kann meine Kerzenliebe ausleben, heißen Tee trinken und lauter Essen essen, welches mich glücklich macht, da die Sonne sich dann öfters versteckt und ich ja irgendwie an mein Serotonin kommen. Gute Ausrede, wie ich finde. 

Nachdem ich ja eine gewissen Beziehung zu Rote Beete im Sommer aufgebaut habe, erinnerte ich mich an das Rezept, dass in der Lecker Backery vol. 3 stand. Es wurde damals schon von einigen Foodblogger ausprobiert und die Meinung war gespalten.
Ich hingegen konnte mir den Geschmack sehr gut vorstellen: das Erdige der roten Bete verbunden mit der Schokolade. Toll! Und das Gemüse Kuchen feucht macht, das wissen wir alle!

Ich wurde nicht enttäuscht. Einer der besten Schokoladenkuchen on earth!!! Einige, die ich probieren ließ, erkannten nicht, dass sich rote Beete in ihm verbarg und fanden den Schokoladenkuchen genau so saftig und lecker wie ich.  Leider... er war ziemlich schnell weg :-(

Rote-Bete-Schokoladenkuchen

375g vorgegarte Rote Bete
300ml neutrales Öl
5 Eier
275g Mehl
3 TL Backpulver
100g Kakao
400g Zucker (etwas reduziert)
2 EL Vanillezucker
Prise Salz

Rote Bete mit Öl pürieren, Eier nach und nach unterrühren.
Mehl mit Backpulver, Kakao, Zucker und Salz mischen und die Rote-Bete-Eier-Mischung zugeben. Verrühren bis alle Zutaten miteinander verbunden sind und in eine Kastenform (30cm) geben.
Bei 175°C etwa 75min backen, nach einer dreiviertel Stunde mit einer Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht an der Oberfläche verbrennt. Ihr könnt den Ofen nach einer Stunde ausschalten und den Kuchen mit der Restwärme fertig backen lassen, beachtet bitte: Er soll innen noch feucht sein.


quarta-feira, novembro 06, 2013

Zwetschen - als Mus und auf Quark-Öl-Teig / Ameixas - como Doce e em cima de uma massa feita de quark e óleo

Bevor es morgen nach Wien geht auf ein verlängertes Wochenende... ach ja, genau so wollte ich den Beitrag beginnen. Dann kam doch wieder etwas dazwischen. Naja.
So ist das Wien-Wochenende doch schon vorbei. Leider. Was für eine tolle Stadt! Ich habe mich ein bißchen verliebt, muss ich ganz ehrlich zugeben. Und was habe ich für leckere Kuchen gegessen im Demel, Sacher und im Hawelka und natürlich DAS beste (Schweine-)Schnitzel im Figlmüller. Ich überlege schon arg, ob es dekadent wäre, mal spontant für ein Schnitzelessen nach Wien zu fahren. Verrückt!



So nun zu den Zwetschgen, die es nicht mehr gibt. Dafür aber Pflaumen, und damit gehts natürlich auch.
Dieses Jahr wollte ich etwas mit diesem tollen Obst ausprobieren und ich bin richtig begeistert über die tollen Rezepte, die ich bei Chefkoch gefunden habe.

Als erstes möchte ich Euch ein Zwetschgenmus aus dem Ofen vorstellen. Das einzigste, was hier dauert, ist das Obst zu entkernen und zu pürieren. 



Zwetschgenmus aus dem Backofen
Quelle: hier. 

3 kg Zwetschgen
600 g Gelierzucker 3:1 oder 2:1
1 EL gestr. Zimt gemahlen
1 TL gestr. Nelken gemahlen

Zwetschgen waschen, entsteinen und durch den Fleischwolf drehen oder pürieren. (habe das Obst durch die flotte Lotte gejagt).  Mit dem Zucker und den Gewürzen (weniger Nelke genommen) vermischen und in die Fettpfanne oder Ähnliches füllen. Fettpfanne muss fettfrei sein.
Herd: 175° vorgeheizt 2 Stufe von unten 1 ½ - 2 Stunden backen, heiß in Gläser füllen.
Immer wieder mal umrühren, wenn sich eine Haut gebildet hat, diese vermindert die Feuchtigkeitsabgabe. Desto länger man das Ganze im Ofen läßt, umso mehr reduziert sich die Flüssigkeit und umso dunkler wird das Mus.

Note: Vorzüglich!


 
Und da ich schon dabei war, wollte ich auch einen Datschi machen. Da ich aber nicht die größte Hefe-Fee bin, riet ich mir selbst zu einem schnellen und einfachen Quark-Öl-Teig. 



Zwetschgendatschi auf einem Quark-Öl-Teig
Quelle: hier

150 g Quark
6 EL Speiseöl
1 Ei
4 EL Milch
80 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanillezucker (habe eine ganze Packung genommen, dafür etwas weniger Zucker)
300 g Mehl
1 Pck. Backpulver
20 g Butter
Butter für das Blech oder Backpapier

Zwetschgen für den Belag
30 g Butter, zerlassen
etwas Zucker und Zimt

Aus Quark, Öl, Ei, Milch, Zucker, Salz, Vanillezucker, Mehl Backpulver wird ein schöner, glatter Teig gerührt. Teig ausrollen auf einem gefetteten Blech und gut mit Butter bestreichen.
Entkernte Zwetschgen dicht auflegen, bei 200°C etwa 30 Min. backen. Gleich nach dem Backen mit zerlassener, leicht angebräunter Butter beträufeln und mit Zucker und Zimt bestreuen.

Note: Habe schon während des Backens etwas Zucker über die Zwetschgen gestreut. 
Einen Teil mit Streusel gemacht, da mein Freund unbedingt Streusel wollte - schmeckt viel besser mit!!!!



terça-feira, outubro 15, 2013

Damals bis jetzt... / Antes até agora...

2013 steht bei mir immer noch für Aufräumen, Wegschmeißen und Ordnen. Kochen hat daher immer noch nicht die Priorität, die ich meinem liebsten Hobby geben will.
Trotzdem muss ich mir immer mal wieder Zeiten für mich gönnen, in denen ich schöne Sachen erlebe.

Ich war z. B. ein paar Mal wandern. Die Kampenwand hat es mir angetan, auch wenn ich nicht ganz oben war (scheiss nicht vorhandene Trittsicherheit!). "Wenn i mit mei Wampen kannt, gang i auf die Kampenwand!"



Dort habe ich auch auf einer der Einkehrhütten einen wundervollen Käsekuchen für 2 Euro gegessen.



Danach konnte ich das den Sonnenuntergang am bayrischen Meer sehen und hab mich stark gewundert, dass ich vergessen hatte, wie schön doch der Chiemsee ist.



Partnachklamm mit Rundgang zurück nach Garmisch - sehr faszinierend.



Das Sommer-Tollwood durfte nicht fehlen! Ich liebe es einfach und es ist immer viel zu schnell vorbei...




Einer der Neuheiten, die Spiraltoffeln, fand ich ziemlich gut.



Wenn Tollwood vorbei ist, fängt normalerweise Sinnflut, das Festival in Erding an. Es ist kleiner, hat fast die selben Stände und ist um ein paar Euros billiger.



Ich war in Innsbruck am goldenen Dacherl...



und durfte zum ersten mal bei einer Isar-Floßfahrt dabei sein! Das war soooooo toll!!!!



Grillen an der Isar durfte auch nicht fehlen:



Auf dem Filmfest München habe ich mir 00 Schneider angeschaut. Helge ist nicht ganz so meins, aber es war doch lustig.
Musikalische Festivals fielen leider dieses Jahr so ziemlich aus. Sonnenrot gibts nicht und Prima Leben und Stereo ging nicht wg. Flossfahrt. Cool war es aber, dass mein Freund Karten für das La Brass Banda Festival in Stein an der Traun gewonnen hat (oben auf der Burg):



Dann kam der obligatorische Portugal-Urlaub. Es fällt mir jedes Mal schwer hinzufliegen und dann fällt es mir umso schwerer zurückzukommen.
Die Großeltern werden älter, mein geliebtes Haus steht dann wieder für ein Jahr leer, Strand, Sonne...

Ich war mal wieder in Vila Nova de Milfontes und konnte einen traumhaft schönen Sonnenuntergang einfangen.


Dann war ich zum ersten Mal am Strand "Praia do Meco", dem ersten Nudistenstrand in Portugal. Der Strand ist aber auch für "Angezogene" da und ich durfte sogar miterleben, wie Fischer mit einem Boot ein Netz ausgeworfen und dann wieder eingeholt haben.


In Lissabon war ich wieder mal zu Fuß unterwegs: Bairro Alto und Mouraria waren diesmal meine Ziele.


 Und an der Algarve gab es jeden Tag Strand.


Wieder zurück und nach einigen vergossenen Tränen erlebe ich jedes Jahr den gleichen Schock, nämlich, dass es bereits im September wieder Lebkuchen in den Regalen der Supermärkte gibt. Ich weigere mich immer so gut es geht und ignoriere die Schnelligkeit, mit der der Herbst kommt. Meistens gelingt mir das gut, denn der liebe Wettergott ist ein Bayer und daher scheint auch meistens die Sonne, wenn auf der Theresienwiese das Oktoberfest residiert.


 Ja, die einen hassen es, ich liebe es...


und nutze die Gelegenheit um ganze oft Kasspatzen, Langos Dampfnudeln/Germknödel zu essen und um viele Fotos zu schießen.






Oide Wiesn gab es in 2013 auch wieder. Die Zwetschgenbavese oben gibt im Tradionszelt.
Am letzten Tag bin ich immer total wehmütig. In der Bräurosl wird Il Silenzio bei ausgeschaltetem Licht gespielt,



der Ude verabschiedet sich - heuer zum letzten Mal -



und kurz vor Schluß gibt es noch eine Runde Kettenkarussell.



Ja und nach der Wiesn, ist ja vor der Wiesn, und da lass ich es dann zu, dass Weihnachten und der Winter kommen können. 
Es freut mich, wenn hier bis jetzt durchgehalten habt!