domingo, março 31, 2013

Ein schönes Osterfest mit Buttermilchwaffeln / Uma Páscoa Feliz com Waffles de Leitelho


Was frühstücke ich heute? Diese Frage musste ich mir stellen, da ich aufgrund starker Halsschmerzen und ein bißchen geschwollener Mandeln, keine große Schluckübungen vollbringen möchte, aber zur Feier des Ostersonntags, sollte es pompöser ausfallen als sonst. Da ich mein neues belgisches Waffeleisen von Tchibo schon mal erfolgreich ausprobiert hatte, fiel die Wahl darauf und auf  ein Buttermilchwaffelrezept von Chefkoch.

Das war so lecker und wenigstens das tut der Seele gut, wenn wir hier in Deutschland schon weiße Ostern haben. Wie verbringt Ihr so Ostern?


Buttermilchwaffeln
Quelle: hier klick.

125 g Butter
50 g Zucker
Salz
2 EL Vanillezucker
4 Eier
250 g Mehl
1 TL Backpulver
250 ml Buttermilch

Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier gut schaumig rühren. Mehl und Backpulver löffelweise unter die Butter-Eiermasse geben, die Buttermilch solange zugeben, bis ein glatter Teig entsteht. 6-8 Minuten Backzeit, bis die Waffeln goldbraun sind!



quarta-feira, março 13, 2013

Blog-Event LXXXV - Aus Sultans Küchen: türkischer Joghurtkuchen / Bolo de Iogurte Turco

Blog-Event LXXXV - Aus Sultans Küchen (Einsendeschluss 15. März 2013)


Ui, wieder ein orientalischer Blog-Event, dachte ich mir, als ich das Thema sah! Ich steh ja total auf auf diese Art von Küche, vor allem auf die vegetarischen Vorspeisen und die Idee vom Essen aus mehreren Tellern... man nimmt sich da was und dort was - genau meins. Auch bei den Nachspeisen soll es so sein und da schon soviele Beiträge mit Köfte und Mezze-Sachen dabei waren (freu mich schon auf die Zusammenfassung), entschied ich mich für diesen türkischen Joghurtkuchen, den ich u. a. bei Chefkoch fand. 

Der Kuchen gleicht dem Revani-Kuchen, der griechischen Grießvariante. Man kann ihn mit einem Orangen- bzw. Zitronensaft und Zuckersirup tränken, oder nur Zuckersirup und ein Klecks Sahne bzw.türkischer Joghurt passt perfekt dazu. 

Ich entschied mich für eine Prise Zimt im Teig, einem Zitronenzuckersirup vermischt mit ganz wenig Safransirup und mit verschiedenen Toppings: gehackte Walnüsse, Kokosraspeln und Kardamom.



Eine ganz feine Sache mit einem guten Pfefferminztee. Man muss aber diese knisternde Konsistenz des Grieß mögen.  Ach, ich war fast verführt mit den Film Zimt und Koriander einzulegen...
Die Fotos entstanden analog der Nachspeisenuhrzeit im Orient, nämlich spät am Abend, quasi ein Late-Night-Snack. Daher verzeiht mir bitte die miese Belichtung. 

Türkischer Joghurtkuchen

Quelle: Chefkoch

Zutaten:
500 g Joghurt (bevorzugt türkisch)
4 Eier
650 g Zucker
1 Vanilleschote, das Mark von
1 gute Prise Zimt (meine Idee)
125 g Butter
500 g Grieß
1 Pck. Backpulver
Fett für die Form (bei mir Brownieform)
1 Zitrone, der Saft von
3/4 L Wasser
Kokosraspel, Walnüsse, Kardamom

Joghurt, Eier,150 g Zucker, Zimt und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote miteinander verrühren. Butter schmelzen und abkühlen lassen. Zur Joghurtcreme geben und so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Grieß und Backpulver mischen und ebenfalls unter die Creme rühren. Eine Springform einfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen. Den Teig einfüllen.

Im vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze (Umluft: 150°C) etwa 45 Minuten backen.
In der Zwischenzeit 3/4 l Wasser mit dem restlichen Zucker 5 Minuten lang kochen. Ausgepressten Zitronensaft unterrühren und den Sirup kalt stellen.

Den Kuchen in der Form vom Formrand lösen und in Würfel teilen. Den Sirup über den Kuchen gießen, so dass er völlig mit Sirup bedeckt ist. Kuchen abkühlen lassen, bis der Sirup aufgesogen ist. Kuchen aus der Form lösen und zum Schluss die einzelnen Würfel mit den Toppings bestreuen.

Mit Pfefferminztee servieren. Joghurt oder aufgeschlagene Sahne passt gut dazu. 


PS: So hätte alles mit Licht ausgesehen:




quarta-feira, fevereiro 27, 2013

Nougat-Quark-Nuss-Kuchen / Bolo de noz com nougat e quark


Wer kennt ihn nicht, den Hochzeitstortenwahnsinn von der lieben Jutta aka  Schnüppschnuss ihr Manzfred? Alle Kuchenrezepte wollte ich seitdem mal ausprobieren und endlich kam ich dazu: Nougat-Quark-Nuss-Kuchen. Der Weihnachtsnougat musste noch weg und da traf mal wieder das eine zum anderen. Und nein, es hat nichts damit zu tun, dass das auch der Tortenuntergrund, quasi der Unterkuchen für das juttaeische fünf-stöckige Prachtstück war.

So sehr Jutta und ihre Lieblingsneffe die Kuchen auch mögen, ich fand sie eher ein bißchen fad. Also so ohne Pep. Nussig und nougatig war sie allemal, aber es hat meinen Gaumen ned so gekitzelt. Ich werde sie mir aber trotzdem merken und beim nächsten Treffen sehe ich den Kuchen zweimal aufgeschnitten mit einer Nougat und Marmaladen-Schicht!!!!

PS: Warum sind (fast) alle meine Kuchen in der Mitte immer höher? Zefix!!!


Nougat-Quark-Nuss-Kuchen
(24 cm Durchmesser, Quelle Jutta)

Zutaten:
150 g Margarine
250 g Zucker
1/4 TL Salz
5 Eier
250 g Magerquark
200 g Nougatmasse
300 g Haselnüsse
200 g Mehl
1 Pack. Weinstein-Backpulver
Haselnussglasur


Zubereitung:
Aluform fetten und bemehlen. Ofen auf 160° C vorheizen. Nougat im Wasserbad schmelzen.
Haselnüsse in einer Pfanne fettfrei rösten, in ein Sieb schütten und soviel wie möglich von den Schalen entfernen. Abkühlen lassen und im TM fein zerkleinern.
Die Margarine mit Zucker und Salz cremig schlagen, die Eier nacheinander zufügen. Quark, Nougat und die Haselnüsse zur Eicreme geben und verrühren. Mehl mit Backpulver unterrühren.
Kuchen eine Stunde backen, 15 Minuten vor Ende der Backzeit evtl. mit Alufolie abdecken.
Gut auskühlen lassen (am besten über Nacht) und mit Haselnuss-Glasur überziehen.

sexta-feira, fevereiro 15, 2013

Chop Suey - one way

Blog-Event LXXXIV - Ran an den Wok (Einsendeschluss 15. Februar 2013)

Ran an den Wok lautet  der aktuelle LXXXIV. Blogevent und ich dachte mir, machste mal mit. Gut, ich hatte auch meine Gründe... seit einiger Zeit tausche ich mir kulinarisch mehr mit einem meiner Arbeitskollegen aus, der mit einer Vietnamesin verheiratet ist. Und da fiel mir natürlich Chop Suey ein... total... äh... chinesisch und nicht vietnamesisch. Aber die kochen das auch und so gab er mir den 5-Saucen-Tipp für ein Chop Suey: Fischsauce (ich habe mir sagen lassen, die tut man überall rein), helle und süße Sojasauce (ach, die gibt es auch in süß?), gelbe Currypaste (kann man rein tun wenn man will, ich wollte!) und Sriracha!

Nachdem ich ein bißchen gegooglet hatte, fand ich raus, dass es sehr viele Rezepte zu Chop Suey gibt, was naheliegend ist, so lautet die kantonesische Übersetzung des Gerichts: verschiedene Reste.
Ich entschied mich für eine Gemüse-Hühnchen-Garnelen-Variante und wurde nicht enttäuscht. Nach ein paar Besuchen beim Asiaten (ständig habe ich eine Zutat vegessen) war es dann soweit und der Wok wurde angeschmissen.



Chop Suey (eine Möglichkeit)

Woköl oder Sesamöl
helle Sojasauce
süße, dunkle Sojasauce
Fischsauce
gelbe Currypaste
Sriracha (mit grünem Deckel)
Salz
Backpulver
Hähnchenbrust, in Streifen geschnitten
Gambas, geschält, entdarmt
1 rote Zwiebel
Chinakohl
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1-2 Karotten
Champignons
ein paar Sojasprossen und Bambusstreifen
Jasmin-Reis nach der Quellmethode gekocht

Als erstes habe die Hähnchenstreifen in Backpulver und Sriracha, die Garnelen in Sriracha und dunkler Sojasauce eingelegen.
Dann das Gemüse kleingeschneiden.
Danach den Reis lt. Packungsanweisung aufgesetzen und den Wok auf die Herdplatte geben mit Woköl.
Wenn das Öl gut heiß ist, gibt man die rote Zwiebel und die Garnelen mit dem Hünchenstreifen rein und brät alles kurz an, aber noch so lange, dass beides ein paar Röststellen hat. Währenddessen gibt man dazu: Sriracha, helle und dunkle Sojasauce, gelbe Currypaste und Fischsauce nach gusto.  Zum Schluss kann man immer noch nachwürzen.

Dann nimmt man das Fleisch und die Garnelen raus, füllt ggf. nochmal etwas Öl nach und gibt nun das Gemüse dazu. Auch hier die gleichen Gewürze verwenden und das Gemüse kurz durchbraten. Abschmecken (gerne auch noch mit ein paar Chilischoten mehr) und dann die Hühnchen-Garnelen-Mischung dazugeben. An dieser Stelle kann mal alles vermischen. Ich habe es nicht getan um es separat anrichten zu können.
Mit Reis servieren.

Es können optinal noch Frühlingszwiebeln zur Deko genommen werden, die ich vergessen habe :-(.

Das Chop Suey war noch ganz heiß, als es fotografiert wurde :D




segunda-feira, fevereiro 11, 2013

Brownie-Cake with Mascarpone-Cream and Raspberries


Wieder aus der Lecker Backery Vol. 3. Ich glaub, ich hab noch nie soviel aus einem Kochbuch gemacht. Aber irgendwie packts mich grad und ich weiß auch schon, was ich als nächstes daraus mache.

Diese Brownietorte - übrigends auf dem Titelcover - hat es richtig in sich und ist, wie ich finde, ein toller Nachtisch wenn man ein paar Leute einlädt. Man bereitet den Browniekuchen einen Tag davor zu und bevor man ihn serviert haut man die Mascarponecreme drauf.
Außerderm, mit einem Durchmesser von 18 cm, ist er ratz fatz weg (bei mir: Samstag abend gemacht, heute Montag alles wech)!

Das Erdbeercoulis und die Schokosauce habe ich weggelassen. Für die Sauce war ich zu faul und dafür gabs Schokoraspel. Und ich weigere mich momentan frische Erdbeeren zu kaufen. Es waren eh noch Himbeeren im Tiefkühler, die wegmußten. 

Lasst Euch eines sagen: Schokolade mit Mascarpone-Creme und Himbeeren sind mal richtig sexy! Ich denke mit der Schokosauce und dem Erdbeercoulis wäre es mir zu süß geworden.

Brownietorte mit Mascarpone und Erdeercoulis
Quelle: Lecker Backery Vol. 3, S. 27


Zutaten für ca. 12 (klitzekleine) Stücke:
250 g TK Erdbeeren (ersatzweise frische) / bei mir TK-Himbeeren
etwas + 125 g Butter
150 g + 50 g Zartbitterschokolade
3 Eier (Gr. M)
Salz
125 g + 25 g Zucker
50 g Mehl
4 EL Orangensaft (hab ich weggelassen)
125 g Gelierzucker (1:1)
50 g + 150 g Schlagsahne
15 g Kokosfett (z. B. Palmin)
250 g Mascarpone
1 Päckchen Vanillezucker

1. Erbeeren auftauen lassen. Eine Springform (18 cm Durchmesser) fetten. Backofen vorheizen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150°C/Gas: s. Hersteller).

2. Für den Teig 150 g Schokolade hacken und mit 125 g Butter im heißen Wasserbad schmelzen. Ca. 5 Minuten abkühlen lassen. Eier trennen. Eiweiß und 1 Prise Salz steif schlagen. Eigelb und 125 g Zucker kurz verrühren. Flüssige Schokobutter esslöffelweise unterrühren. Mehl kurz unterrühren. Eischnee in 2 Portionen unterheben. Teig in der Springform glatt streichen. Im heißen Backofen ca. 25 Minuten backen (Kuchen soll innen noch feucht sein). Herausnehmen, auskühlen lassen.

3. Für das Erdbeerencoulis die Hälfte Erdbeeren und 2 EL Orangensaft mit dem Stabmixer pürieren. Mit Gelierzucker in einen Topf geben. Unter Rühren aufkochen, mind. 4 Minuten sprudelnd kochen. Rest Erdbeeren unterheben. Auskühlen lassen, dabei öfter umrühren.

4. Für die Soße 50 g Schokolade hacken. Mit 50 g Sahne und Kokosfett in einen Topf geben. Bei schwacher HItze unter Rühren schmelzen. 10-15 Minuten abkühlen lassen.

5. Für die Creme 150 g Sahne halbsteif schlagen. Mascarpone, 25 g Zucker, Vanillezucker und 2 EL Orangensaft cremig rühren. Sahne unterheben. Kuchen aus der Form lösen und auf eine Tortenplatte setzen. Mascarponecreme auf den Kuchen geben und locker verstreichen. Erdbeercoulis darauf verteilen. Schokoladensoße darüber geben.







segunda-feira, janeiro 28, 2013

Wiener Kirsch / Cereja de Vienna

Ha.... ! Kaum bringt Lecker das 3. Heft aus der Reihe Backery raus (25.01.2013), kauf ich es mir am Samstag (1 Tag später) und hab auch schon daraus gebacken! Ich sehe das als persönlichen Rekord!!!!! Doppel-Ha!!!!

Gut, ich muss auch zugeben, ich suchte verzweifelt nach Ablenkung (das Aufräumen und Renovieren nimmt kein Ende) :D und der Kuchen Wiener Kirsch ging mir beim Durchblättern in einem Lebensmittelladen nicht aus dem Kopf, da ich spontan einen Falco-Ohrwurm hatte: ein Mix aus "Junge Römer" und "Wiener Blut". Ich deutete es als ein Zeichen und fuhr meinen Einkaufswagen schnurgerade hin zu den Sauerkirschen.


Und ich wurde nicht enttäuscht! Was für ein lecker, würziger und feuchter Kuchen. Er wird anscheinend auch sehr im hamburger Café Schmidt genommen - kann ich nachvollziehen und nicht nur, weil er ohne Mehl gebacken wird! Perfekt zum Nachmittagskäffchen - oder Tee, aber auch so kann man sich ein Stück genehmigen! Ich glaube, ich bin mal wieder an ein gelingsicheres Rezept gekommen, welches man gut abwandeln kann. 


Wiener Kirsch
(Quelle: Lecker Backery, Vol. 3, S. 62)

Zutaten für eine Springform von 26 cm ⌀:
etwas + 225 g weiche Butter
1 Glas (720 ml) Sauerkirschen
120 g Zartbitterkuvertüre
5 + 3 Eier (Gr. M)
100 g + 120 g Zucker (jeweils 50 g weniger genommen)
Mark von 1/4 Vanilleschoten (eine Ganze genommen)
240 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)
80 g gemahlene Haselnüsse
1 TL gemahlener Zimt
Muskat
Nelkenpulver


1. Backofen vorheizen (E-Herd: 180°C / Umluft: 160°C / Gas: s. Hersteller). Springform fetten.

2. Kirschen abtropfen lassen (Saft anderweitig verwenden). Kuvertüre hacken. 5 Eier trennen. Eiweiß steif schlagen, dabei 100 g Zucker einrieseln lassen. 

3. 225 g Butter, Vanillemark und 120 g Zucker mit den Schneebesen des Rührgeräts schaumig rühren. 3 Eier und 5 Eigelb einzeln unterrühren. Eischnee in 3 Portionen unterheben. Gehackte Kuvertüre, Mandeln, Haselnüsse, Zimt, je 1 Prise Muskat und Nelkenpulver vorsichtig unter der Zucker-Ei-Masse rühren. Teig in die Form geben und glatt streichen. Kirschen darauf verteilen. Im heißen Ofen ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Dazu schmeckt angeschlagene Sahne. 


 Heute nachmittag beim Kuchenmampfen habe ich währenddessen mein Wien-Album rausgeholt und darin geblättert. Es ist schon über 6 Jahre her, dass ich dort war. Sehnsucht!!!! Merken: dieses Jahr gute Freundin dort besuchen!!!

Ach und... ich war nicht die einzigste, die schon was aus dem Heft gebacken hat :-)






segunda-feira, janeiro 21, 2013

Aufräumen und Guiness-Schoko-Kuchen / Arrumações e o Bolo de Guiness e Chocolate


Puh... damit ich einen Punkt auf der To-Do-Liste 2013 erledige, muss ich doch leider momentan einen anderen Punkt, nämlich mehr Kochen und verbloggen, vernachlässigen. Alles steht nämlich im Stern des Aufräumens, Aussortierens und Wegschmeissens. Muss eben auch mal sein und tut richtig gut.
Ich hab in meinem Leben bis jetzt soviel Zeugs angesammelt.  Wer sagte, dass nur Männer Jäger und Sammler sind? Also besonders als Sammlerin kann mir keiner was vormachen - leider! :-( Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung und daher bin ich guter Dinge, dass ich 2013 nicht soviel horten werde.

Puh... para que eu esteja a trabalhar num ponto da minha lista To-Do-em-2013, tenho que de momento deixar de fazer um outro, que seria cozinhar mais e tratar melhor aqui do meu Blog.  Está tudo em modo arrumação e deitar coisas que não uso ou preciso fora. Tem que ser e até  que faz-me mesmo bem. 
Até hoje já acumolei tanta coisa. Quem é que diz, que só os homens é que são os caçadores e os coleccionadores? Sobre coleccionar infelizmente ninguém me precisa de ensiar mais nada! :-( Felizmente, o reconhecimento é o melhor caminho para o melhoramento e espero em 2013 não juntar tanta coisa. 

Auch hatte ich noch keine Zeit mein Kulinarischer-Adventskalender-2012-Gewinn (ein Standmixer) zu genießen und am Elsaß-Kochevent konnte ich auch nicht teilnehmen :-(

Kulinarisch gesehen geht es eben wie gesagt momentan etwas langweilig zu. Ich versuche morgends immer eine Müsli-Joghurt-Geschichte mit Obst in die Arbeit zu nehmen, was gelingt und gut sättigt und dann abends genehmige ich mir dann einen Salat mit Ofengemüse oder Käse. Das Schnibbeln entspannt mich und mein Vorhaben wenig bis nichts Nicht-Selbstgemachtes zu essen, geht auf!

Nem tive até agora tempo de saborear o meu ganho no Calendário do Advento Culinário 2012 (um liquidificador) e nem participei no Evento Culinário sobre a Alsácia :-(

Culinariamente, portanto, não tenho saído muito às regras. Tento levar de manhã o meu iogurte com muesli e fruta, o que me sustenta por muito tempo e à noite tenho feito saladas com atum, com legumes do forno ou com queijo. Estar a preparar os legumes relaxa-me e asism tenho conseguido alimentar-me de coisas não pré-feitas!

Die Woche muss ich aber einen Kuchen backen und Gelüste nach einem Kaiserschmarrn rufen auch schon ganz laut!
Bis dahin lasse ich Euch mit meinem Guinness-Schokoladen-Kuchen, denn ich im Dezember gebacken habe, während der Plätzchenzeit... da ich schon mal dabei war und noch nicht genug vom Backen hatte :-)

Mas esta semana vou ter que fazer um bolinho e o meu apetite de comer um "Kaiserschmarrn" está a crescer muito. 
Até lá deixo-vos com este bolo de Guinness e chocolate, que fiz em Dezembro, na altura dos biscoitos de Natal... já que tinha a colher na mão :-)
 


Ein herrlicher Kuchen!  Ich bin total begeistert. Und ich werde ihn bald auch wieder machen. Es ist die Kombination vom Herben des Guinness und dann das Süße der Schokolade, die wahnsinnig überzeugt!
Das Rezept hab ich von from-snuggs-kitchen, die es wiederrum aus dem Buch der Kultbäckerei hummingbird bakery.

Statt des Frostings habe ich einfach weiße Kuvertüre mit ein bißchen Sahne vermischt, also eine Ganache gemacht. War auch lecker. Klar, ein Frischkäse-Frosting bringt mehr Frische ins Spiel.


Guinness-Chocolate-Cake 

250 ml Guinness
250 gr Butter
80 gr Kakao
400 gr Zucker
1 Pa. Vanillezucker
2 Eier
140 ml Buttermilch
280 gr Mehl
2 TL Natron
0,5 TL Backpulver

Zutaten für das Frosting:
50 gr weiche Butter
300 gr Puderzucker
125 gr Frischkäse
Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung:
Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze bzw. 150 °C Umluft vorheizen. Den Boden einer 22 cm Springform mit Backpapier belegen. Man kann auch eine größere Form verwenden, dann wird der Kuchen flacher.
Das Guinness mit der Butter in einem Topf schmelzen. In einer Schüssel Zucker, Vanillezucker und Kakao mischen, die Guinness-Butter-Mischung zufügen und verrühren. Nun die Buttermilch unterrühren, anschließend das Mehl mit Natron und Backpulver mischen, ebenfalls unterrühren. Zum Schluss das Ei zufügen und verrühren.
Den Teig nun in die Form geben und im Backofen etwa 45 min. backen, bis die Oberfläche des Kuchens bei sanften Druck zurückfedert. Zur Kontrolle der Garprobe nochmals mit einem Holzstäbchen in den Kuchen stechen, wenn kein Teig mehr daran kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, aus der Form lösen und das Frosting zubereiten. Hierfür Butter und Puderzucker mit dem Mixer verrühren. Den Frischkäse zufügen und bei hoher Geschwindigkeit zu einer luftigen Masse aufschlagen. Nun den Kuchen mit dem Frosting überziehen und mit Kakao bestäuben (bei mir Weiße Kuvertüre + etwas Sahne).



O bolo e magnífico! Estou completamente encantada. E vou ter que o fazer outra vez muito breve. É uma  combinação de amargo do Guinness e o doce do chocolate, que convence completamente!

A receita é do site from-snuggs-kitchen, que o tirou do livro da pastelaria famosa em Londres: hummingbird bakery.
 Em vez do 'frosting' derreti chocolate branco com um pouco de natas, ou seja fiz uma ganache para cobertura. Claro que o 'frosting' de quejo fresco dá mais humidade à coisa. 

Guinness-Chocolate-Cake 

250 ml de cerveja Guinness
250 g de manteiga
80 g de chocolate em pó
400 g de açúcar
8 g de açúcar baunilhado
2 ovos
140 ml de leitelho
280 g de farinha
2 colheres de chá de natrão
0,5 colher de chá de fermento em pó

para o 'frosting':
50 g de manteiga mole
300 g de açúcar em pó
125 g de quejo fresco
chocolate em pó para polvilhar

preparação:
Pre-aquecer o forno (170°C ).Untar uma forma de fundo móvel de  22 cm Ø. Pode-se usar uma forma maior, aí o bolo ficará mais baixo. 
Derreter a manteiga num tacho com a cerveja. Numa tigela mistura-se o açúcar, o
açúcar baunilhado e o chocolate em pó e juntar depois a mistura da cerveja com a manteiga derretida. Depois deita-se o leitelho, a farinha com o fermento em pó e o natrão. Por fim os ovos. Bati tudo com um batedor de claras. 

Deita-se a massa na forma e vai ao forno por 45 minutos, até a superfície do bolo ao carregar com um dedo em cima dela se levanta logo outra vez, tipo uma esponja. Para mais controlo, pode-se fazer a prova com um palito. 

Quando o bolo estiver arrefecido, faz-se o frosting. Para tal mistura-se a manteiga com o açúcar em pó. Depois mistura-se o queijo fresco e bate-se até se obter uma massa ventosa. Cobre-se o bolo com tal e polvilha-se com o chocolate em pó.

terça-feira, janeiro 01, 2013

2013 - Snake year

Munich is on fire - rechts der Olympiaturm.

Ich bin nicht so der Silvester-Fan. Vor allen Dingen weil ich es immer ganz schwierig finde zu entscheiden, wo ich denn das Jahresende begehen will. Daher gehts doch ziemlich spontan zu - jedes Jahr.
Heuer entschied ich mich das Feuerwerkspektakel von weiter oben anzuschauen, auf dem Fröttmaninger Berg (gegenüber der Allianz-Arena, auch Müllberg genannt). Es war schön und ich bin immer noch ganz überrascht wie lange das Geballer über München ging.  So ca. um kurz vor 1 wurde es dann mal weniger!

Eu não sou um grande fan de passagens de ano. Pois acho muito difícil escolher uma festa ideal para tal ocasião. Daí, as minhas passagens são muito espontâneas e pouco espectaculares - practicamente todos os anos. 

Este decidi passar no Fröttmaninger Berg, também chamado Müllberg (serro do lixo), que fica situado do outro lado do Estádio Allianz Arena. É um lugar, situado no norte de Munique e por ser um pouco alto, tem-se uma vista sobre a cidade. Ainda estou toda surpreendida sobre  o quanto demourou o fogo artifício. Eram uma e tal e ainda se via os foguetes a voarem!  


Ich hoffe, Ihr seit gut rübergekommen und wünsche Euch und Euren Liebsten ein tolles 2013!!!  

Espero que tivessem tido umas Entradas magníficas e desejo-vos e às vossas famílias tudo de bom para 2013!!!


Da ich seit einiger Zeit versuche mein Leben zu ordnen (dauert etwas, da 30 Jahre lange verschleppt - wie eine Grippe), mache ich mir tatsächlich Gedanken an welchen Sachen ich noch arbeiten kann bzw. verändern muss. Astrologisch gesehen wird es wohl für fast jeden ein Häutungsjahr :D Ich freue mich darauf, denn es kann nur besser werden!

Já há algum tempo estou a tentar a organizar a minha vida (o que demoura um pouco pois há trinta anos que nao cuidei dela), e eu realmente nesta altura penso muito no que possa melhorar ou mudar. Astrologicamente vai ser um ano de largar a pele, como uma cobra :D Mas eu estou contente, pois só pode tudo ser melhor!

Für den Blog heißt es, dass ich mich wieder mehr in die Foodbloggerszene einbeziehen möchte. Dazu werde ich mehr ausprobieren, mehr kochen und mehr bloggen. Auch muss ich wieder den portugiesischen Part aufleben lassen. Mensch, bin ich eine faule Nuss.
Kochbücher müssen mehr gewälzt und auch meine Nachkochliste entlich mal in Angriff genommen werden. Denn eines habe ich in 2012 gemerkt: Kochen ist doch einer der Sachen, die ich einigermaßen kann und mir auch Spaß machen!

Para o blog isto tudo quer dizer, que eu gostaria de tomar mais conta do meu café virtual. Gostaria de experimentar mais, cozinhar mais e postar mais por aqui. Também tenho que começar a escrever outra vez mais em português. Tudo por causa da minha preguiça. 
Tenho que pegar mais nos meus livros culinários e a minha lista de receitas que tenho que fazer um dia tem que ser cozinhada. Pois uma coisa reconheci em 2012: cozinhar é uma das coisas que consigo mais ou menos e que me faz muito alegre! 

segunda-feira, dezembro 31, 2012

Reinhilds Plätzchen / As bolachas de Natal da Reinhild

Wieder Plätzchen, ich weiß! Aber diese hier mag ich Euch nicht vorenthalten. Eine supertolle Arbeitskollegin von mir macht sie jedes Jahr.
Und warum ich sie Euch nicht vorenthalten möchte? Weil ich finde, dass es kleine Kunstwerke sind und sie hervorragend schmecken.


Rezepte habe ich bislang noch nicht und wie sie genau heißen muss ich nochmal erfragen. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr bei ihr endlich in Lehre gehen kann, denn so ganz zufrieden bin ich immer noch nicht mit meiner Zusammenstellung!




Das Päckchen war ganz allein für mich *hüpf* und es war göttlich. Ich habe mir gestern einen Tee gemacht und in der Nachmittagssonne genüsslich jedes einzelne im Mund zergehen lassen! Vielen lieben Dank Reinhild - Du bist die Beste!


Plätzchenvariation / Variação de Biscoitos de Natal

Laaaanger Plätzchenbeitrag... Sorry. Musste aber irgendwie sein. Einfach als komplette Auflistung der Rezepte!

Dieses Jahr habe ich mich sehr mit dem Plätzchenbacken verspätet... Vorsatz für 2013: im November bereits anfangen!
Und dieses Jahr wollte auch nichts so recht laufen... Teig vertauscht, Linzer Schnitten nichts geworden und immer wal wieder Grippeanfälle. Wie verhext! Letztendlich hat es aber dennoch geklappt und es sind sieben Sorten rausgekommen:


Vanillekipferl hatte ich ja schon gemacht. Normalerweise nehme ich ihmmer Haselnuß dafür her. Dann habe ich günstige gemahlene Mandeln entdeckt und buk die Kipferl nochmal. So heller schauen sie schöner aus, allerdings klebte der Vanillezucker nicht so gut daran :-(

Zutaten:
300 g Mehl
250 g zimmerwarme Butter
75 g Puderzucker, gesiebt
150 g fein gemahlene Haselnüsse od. Mandel
1 Päcken Vanillezucker
Zucker


Zubereitung:
Mehl, Butter, Puderzucker und Haselnüsse gut zu einem weichen Teig kneten. Aus dem Teig Kipferl formen und auf ein gefettetes bzw. mit Backpapier belegtes Backblech legen. Bei 200°/Gas Stufe 3/Umluft 170° 10-12 Minuten backen. Kipferl abkühlen lassen. Auf einem Teller Zucker (ca. 10 Esslöffel) und Vanillezucker vermischen. Die Kipferl darin schwenken und in eine Keksdose geben.




Bei From-Snuggs-Kitchen sah ich Mohnkipferl und war sofort hin und weg. Kipferl machen geht eh immer schnell und Mohn hatte ich auch noch da. Sie sind sehr gelungen und sind hiermit in mein Plätzchenreportoire aufgenommen.

Zutaten für 50-60 Stück:
Abrieb von einer Zitrone (ich hab Orange genommen)
250 gr Weizenmehl, Typ 450
75 gr gem. Mandeln (ich hab Haselnuss genommen)
75 gr gem. Mohn
100 gr Zucker
220 gr Butter
3-4 El Sahne/Milch (bei mir Milch)
Puderzucker/Zucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Das Mehl mit Mandeln, Mohn, Zucker, Butter, Zitronenabrieb und Sahne/Milch in eine Schüssel geben. Alles rasch zu einem glatten Teig verkneten und diesen für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, Puderzucker und Zucker vermischen und auf einen Teller geben, Backbleche mit Backpapier auslegen.

Aus dem Teig Haselnussgroße Kugeln formen, diese dann zu Röllchen formen, in Kipferlform biegen und aufs Backblech legen. Im Ofen für etwa 10-12 min. backen, bis sie an den Spitzen goldbraun werden. Nun 2-3 min. abkühlen lassen und dann noch warm in der Zucker/Puderzucker-Mischung wenden. Ganz abkühlen lassen, bevor sie zum Lagern in die Dosen gelegt werden.




Eine Freundin von mir verleitete mich heuer dazu Zimsterne zu machen. Problem: erstens mag ich sie nicht besonders und zweitens sind sie mir noch nie gelungen. Zorra hat angeblich ein ausgefeiltes Rezept, auf dessen Aufwand ich keine Lust hatte. Eine einfachere Zubereitungsart (z. B. kein Kaltstellen des Teiges) fand ich dann bei Chefkoch. So entstanden diese Zimttannen mit einem kleinen Murks (die Glasur war nicht fest genug):

Zutaten:
500 g Mandel(n), gemahlen
300 g Puderzucker
2 TL Zimt
2 Ei(er), davon das Eiweiß
2 EL Likör (Mandellikör)
1 Ei(er), davon das Eiweiß
125 g Puderzucker

Zubereitung:
Mandeln, Puderzucker und Zimt mischen. Eiweiß und Mandellikör zugeben. Alles mit einem Knethaken des Handrührgerätes verrühren. Dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Teig portionsweise auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche ca. 1cm dick ausrollen. Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Ausstecher zwischendurch immer wieder in Puderzucker tauchen. Eiweiß sehr steif schlagen. Puderzucker nach und nach zugeben, dabei weiterschlagen. Sterne damit bepinseln. Im vorgeheizten Backofen auf der untersten Schiene bei 150 Grad 10-15 Minuten backen.


Fazit: Wenn ich die wieder machen muss, dann wirds auch wieder dieses Rezept!

So nun der Grund warum es Zimttannen und keine Zimtsterne wurden: Spekulatiussterne. Die habe ich letztes Jahr von Alice abgeschaut und sie sind so gut angekommen, daß ich sie natürlich wieder machen musste. Da der Teig so ergiebig ist und damit es nicht langweilig wird, bekam ein Teil ein paar Klekse weiße Schokolade. Kam richtig gut an:

Zutaten
Für den Teig
400g Mehl
1 TL Backpulver
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
1/2 TL Zimt
je 1 Messerspitze gemahlenes Nelkenpulver und Kardamom
300g kalte Butter

Zur Deko
1 Eigelb
1 EL Milch
Mandelblättchen

Zubereitung:

Zuerst werden die gesamten Teigzutaten mit den Händen zu einer schönen Masse verknetet. Eine Kugel daraus formen, in Folie einwickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Normalerweise kann man das auch mit einer Küchenmaschine oder mit normalen Knethaken machen, aber irgendwie finde ich den Teig, wenn man ihn von Hand knetet besser - ist zwar anstrengend *g* aber es lohnt sich.


Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen



Jetzt wird der Teig ca. 3mm dick ausgerollt und Sterne werden ausgestochen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gegeben.



Milch und Eigelb verquirlen und die Sterne damit einpinseln. Am Ende die Mandelblättchen auf den Sternen verteilen und im vorgeheiztem Backofen, auf der mittlersten Schiene ca. 10-12 Minuten fertig backen.



Die Sterne vollkommen abkühlen lassen und dann in luftdichten Plätzchendosen aufbewahren.


Dann gab es noch Nougatstangen - meine Lieblinge, die ich dieses Jahr in eine weiße Version umgewandelt habe:

Nougat-Stangen

Für den Teig:
225 g kalte Butter
100 g gesiebten Puderzucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
3 Eigelb
2 Msp. gem. Zimt
200 g Weizenmehl
40 g Kakao
3 g (1 gestrichener TL) Backpulver
190 g gemahlene Haselnußkerne

Butter geschmeidig rühren, nach und nach Puderzucker, Vanillinzucker und 3 Eigelb unterrühren.
Weizenmehl mit Kakao und das Backpulver mischen, sieben, eßlöffelweise zum Butter-Zucker-Eier-Teig mischen. Gemahlene Haselnußkerne unterheben. Den Teig gut durchkneten und ggf. kurz kalt stellen. Mit der Hand aus dem Teig ca. 3 cm lange Stangen formen und auf ein Backblech geben. Dabei darauf achten, dass man eine gerade Anzahl an Stangen formt, da man später immer zwei für das Endprodukt benötigt. Pro Blech braucht man eine (Strom: 175-200° / Gas 3-4) Backzeit  von  7-10 Minuten.

Für die Füllung:
etwa 100 g Nußnougat

Nougat in eine150m kleinen Topf im Wasserbad zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Die Hälfte der erkalteten Plätzchen auf der Unterseite damit bestreichen. Die übrigen darauf legen und gut andrücken.

Für den Guß:
300-350  g Zartbitterschokolade

Zartbitterschokolade in Stücke brechen mit dem Kokosfett in einem kleinen Topf im Wasserbad zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Die Stangenenden eintauchen.


Für die weiße Version nimmt man weiße Kuvertüre, läßt den Kakao im Teig weg und gibt evtl. etwas mehr Haselnüsse dazu. Ich hatte ein Kakaopulver aus weißer Schokolade daheim und habe das dazu gegeben. Da musste ich mehr Haselnüsse hinzufügen und ein bißchen Mehl, da die im Kakaopulver enthaltene weiße Schokolade im Backofen schmiltz.


Nussecken (links im Bild oben) mache ich eigentlich auch jedes Jahr. Habe sie aber bis jetzt noch nicht gepostet gehabt. Sie sind ebenfalls von Dr. Oetker, ich vereinfache das Rezept aber ein bißchen:

Knetteig:

225 g Weizenmehl
1 gestr. TL Dr. Oetker Original Backin
100 g Zucker
1 Pck. Dr. Oetker Vanillin-Zucker
1 Ei (Größe M)
1 EL Wasser
100 g weiche Butter oder Margarine
Belag:

150 g Butter
150 g Zucker
2 Pck. Dr. Oetker Vanillin-Zucker
3 EL Wasser
100 g Dr. Oetker Haselnüsse gemahlen
200 g gehobelte Haselnüsse
1 Glas Kirsch- oder Himbeermarmelade
Guss:

100 g Zartbitterschokolade

Ober-/Unterhitze: etwa 180°C
Heißluft: etwa 160°C


Knetteig: Mehl mit Backin in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten für den Teig hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig verarbeiten. Anschließend auf dem Backblech mit Backpapier den Teig ausrollen. 


 Belag: Butter mit Zucker, Vanillin-Zucker und Wasser in einem Topf unter Rühren zerlassen. Gemahlene und gehobelte Haselnüsse unterrühren. Die Masse etwa 10 Min. abkühlen lassen. Teig mit Konfitüre bestreichen. Belag gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Vor den Teig einen mehrfach geknickten Streifen Alufolie legen, so dass ein Rand entsteht. Backen.

Backzeit: etwa 25 Min, manchmal auch ein bißchen mehr.
Das Gebäck auf dem Backblech auf einem Kuchenrost etwa 20 Min. erkalten lassen. Es dann in Quadrate (8 x 8 cm) schneiden, diese diagonal halbieren, so dass Dreiecke entstehen.  

Guss: Schokolade grob hacken und im Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen. Die beiden spitzen Ecken des Gebäcks in den Guss tauchen. Das Gebäck auf einen Kuchenrost oder Backpapier legen und den Guss fest werden lassen . Oder wie bei mir die Ecken mit der Kuvertüre besprenkeln.



Premiere gab es für Schoko-Schneekugeln. Ich hatte sie bei Schöner Tag noch gesehen und war sofort verliebt. Tja... aber das Rezept mochte mich nicht so gern :-( Beim ersten Mal sind Schoko-Schnee-Cookies draus geworden - der Teig war noch zu flüssig. Beim zweiten Mal waren sie dann ok, aber der Puderzucker hat im Backofen anfangen zu schmelzen. Also nochmal eine Portion Puderzucker drauf. Was soll's. Lecker waren sie auf alle Fälle!!!

(ergibt ca. 35 Stück)

Zutaten:
100g Schokolade (50% Kakao)
50g Butter
1 Ei
1 Eigelb
60g Zucker
100g Mehl
1 EL  Kakao
1/4 TL Backpulver
Salz
1 TL gemahlener Zimt
ca. 60g Puderzucker zum Wälzen

Zubereitung:
Schokolade hacken und mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen, in eine Schüssel umfüllen. Ei, Eigelb und Zucker zur Schokolade geben und unterrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Kakao, Backpulver, Zimt und eine Prise Salz miteinander vermengen. Zur Schokoladenmasse geben, vermischen. Den Teig 2 Stunden im Kühlschrank kaltstellen. Vor dem Kaltstellen ist der Teig sehr dünn und flüssig, durch das Kühlen wird er deutlich härter und lässt sich anschließend prima weiterverarbeiten!

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen.

Puderzucker in einen tiefen Teller sieben. Mit der Hand aus dem Teig walnussgroße Stücke abnehmen und zu Kugeln formen. Großzügig im Puderzucker wälzen und die Teigkugeln mit ca. 4 cm Abstand zueinander auf das Backblech setzen. Im heißen Backofen auf der mittleren Schiene ca. 14 Minuten backen. Herausnehmen, Kugeln auf dem Backblech etwas abkühlen lassen, dann vorsichtig herunterheben und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.


Und dann hatte ich genug gebacken (Spitzbuben und Glühweinterassen dieses Jahr leider ausgelassen aufgrund Zeitmangel :-() - für mich und zum Verschenken. Hier ein Teil der Packerl...


PS: Die meisten habe ich dieses Jahr mit Dinkelmehl gebacken!

terça-feira, dezembro 25, 2012

FROHES FEST * BOAS FESTAS

Ich wünsche allen meinen treuen Lesern und deren Familien ein tolles Weihnachtsfest!!!

Desejo a todos os meus leitores e às suas famílias umas Boas Festas!!!

sábado, dezembro 08, 2012

Madeleines ohne "twist" / Madalenas simples


Chain reaction: Alice postet auf Facebook, dass sie zum Nikolaus das neue Kochbuch von Rachel Khoo erhalten hat, welches ich in Portugal in Händen hielt, es aber dann wieder zurückgelegte (nee brauch ich nicht...). Jemand schreibt unter ihrem post, dass diese Lady Videos auf youtube hat und da bin ich hellhörig geworden. Alle Videos vorm zu Bett gehen geschaut und gestern Abend mich für Madeleines entschieden. Hatte ich doch vor Jahren eine Madeleine-Silikonform in Portugal gekauft, bis jetzt ohne Nutzung.
Den Schnick-Schnack (Himbeeren und Lemon Curd, sicherlich göttlich) ließ ich weg (da erster Versuch) und die Madeleines wurden schön neutral, so, dass sie sich mit meinem Glühweingelee perfekt vertrugen (mit weißem Punsch gemacht).

Chain reaction: a Alice mostrou no Facebook o que recebeu no dia de S. Nicolau (aqui na Alemanha é uso oferecer-se uma coisinha pequena, principalmente às crianças) o novo livro de culinária da Rachel Khoo, o qual eu tive na mão na Fnac do Chiado e depois pensei: não preciso! Uma das leitoras da Alice comentou que esta senhora tem videos no youtube e aí eu fiquei em pulgas. Fui logo ao youtube e vi quase todos os videos e ontem à noite decidi fazer as Madalenas. Pois tinha comprado há anos uma forma de silicone para elas sem a ter usado ainda. 
A história da framboesa no meio com Lemon Curd deixei simplesmente por não ter os ingredientes em casa e por ter medo da coisa dar para o torto. Assim ficaram com um sabor neutro e eu acrescentei-lhes a minha geleia de Vinho Quente (desta vez de vinho branco)... uma delícia!

Heute morgen verspeiste ich voller Stolz - die sind ja gar nicht so schwer! -  meine Madeleines und hatte ein wunderbares vorweihnachtliches Frühstück:

Hoje de manhã estas madalenas foram o meu pequeno-almoço e eu pensei que, afinal,não são assim tão dificéis de fazer:


Madeleines (angelehnt an das Rezept von Rachel Khoo)

3 Eier
200 g Mehl
10 g Backpulver
20 g Honig (weggelassen)
140 g Zucker (nur 90 g genommen)
60 ml Milch
200 g Butter

200 g Butter bei wenig Hitze langsam zum Schmelzen bringen. Mehl und Backpulver vermischen. In einer anderen Schüssel die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Die geschmolzene Butter etwas erkalten lassen und dann zur Eier-Zucker-Mischung geben. Vermischen. Honig hinzufügen. Dann das Mehl und Backpulver unterheben.

Die Madeleinesformen buttern und bemehlen. Den Teig mit Hilfe eines Spritzbeutels einfüllen. Übringens, im Gegensatz der süßen Rachel, habe ich die die Erfahrung gemacht, dass die Kuhlen nicht so voll gemacht werden sollten :-)


Madalenas (inspirada pela receita de Rachel Khoo)

3 ovos
200 g de farinha
10 g de fermento em pó
20 g de mel (não pus)
140 g de açúcar (apenas usei 90 g)
60 ml de leite
200 g de manteiga sem sal

Derrete-se a manteiga num tacho em lume brando. Entretanto mistura-se os ingredientes secos numa tigela. Numa outra bate-se os ovos com o açúcar até se obter uma consistência espumosa. Depois de derretida, deixa-se arrefecer a manteiga um pouco, mas sem a deixar ficar dura outra vez! Junta-se a manteiga aos ovos e o açúcar, seguindo com o mel e depois os ingredientes secos. Mexe-se tudo bem. 
Unta-se a forma das madalenas e polvilha-se com um pouco de farinha. Enche-se as molduras com a massa. Eu usei um saco pasteleiros e não enchi as molduras muito. 

Vai ao forno até estarem douradinhas.