sábado, março 15, 2014

Linsensuppe mit Wiener *Linsen-Blogevent*


Ein Blogger-Event bei Zorra ist für mich entweder eine Möglichkeit etwas raffiniertes zu zaubern oder dann doch sich an bodenständige traditionelle Rezepte ranzuwagen. Letzteres habe ich diesmal gemacht. Linsensuppe mit Wiener - schon oft beim Wandern in den Hütten gegessen und auch schon mal aus der Dose. Eine schöne warme Geschichte, die satt macht. Ich war dann schon überrascht, dass es so einfach ging. Das gibts nun öfters, auch ohne Wiener!

Blog-Event XCVI - Linsen (Einsendeschluss 15. März 2014)

Linsensuppe mit Wiener
Quelle: verschiedene Rezepte im Internet

1 Packung Suppengrün mit Karotten, Lauch und Sellerie
Berglinsen
5 dickere Stengel der glatten Petersilie
Gemüsebrühe
3 große Kartoffeln
1 große Zwiebel, gehackt in Würfel
Öl
Salz, Pfeffer
Wiener

In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel zugeben.  Dann den in dünne Scheiben geschnittenen Lauch, die kleingeschnittenen Karotten, den geraspelten Sellerie, die Petersilienstengel geschnitten und alles andünsten. Währenddessen die Kartoffel schälen und kleinschneiden. Ebenfalls zugeben. Mit Gemüsebrühe auffüllen bist das Gemüse gut bedeckt ist. Die Linsen reingeben (nach Augemaß). Alles gute aufkochen lassen. Bei Bedarf mit Gemüsebrühe auffüllen. Bei mir hat es lang gedauert, bis die Linsen weich waren. Zum Schluss die in Scheiben geschnittenen Wiener hinzugeben und nochmals aufkochen lassen. Fertig :-)


quarta-feira, março 05, 2014

Marmorkuchen mit Kokosmilch nach Zorraaaaaa :D


Ende Februar durchforstete die liebe Zorra, die ich Anfang Dezember kennenlernen durfte, ihre Vorratskammer und entdeckte Kokosmilchdosen, die dieses Jahr ablaufen. Sie verwendete eine davon in einen Marmorkuchen. Erstmal habe im Geiste das Rezept auf meine Nachbackliste geschoben und ein paar Tage später, als ich meine Schränke durchforstet hab und 5(!) Kokosmilchdosen entdeckte, fand ich, dass es doch mal an der Zeit wäre das Rezept auszuprobieren, mal abgesehen davon das eine der Dosen im Dezember 2013 bereits abgelaufen war *hust*.
Marmorkuchen ist ja so ein Kuchen, den ich nicht wirklich oft backe. Also so gar nicht. Umso begeisterter war ich, dass der Kuchen echt lecker war. Ok, er war noch nicht perfekt, da ich die Mengenangaben von Zorra auch eine normale Kastenform hochgerechnet habe (Dreisatz sei Dank!) und ich im hellen Teig unbedingt noch einen Schuss Licor 43 hinzufügen musste. Außerdem war meine Kokosmilch eher fest als milchig und so habe ich den kompletten Inhalt rein. Mit den 250 g Butter war das dann wohl insgesamt zuviel Fett (auf den Fotos sichtbar) und d. h. dass ich beim nächsten mal mehr Mehl (oder wie Zorra Kokosraspel) und etwas mehr Backpulver verwenden muss. Saftig war der Kuchen aber allemal! 


Saftiger Kokosmilch-Marmorkuchen
Quelle: hier.

250 g Butter
180 g Zucker (schon etwas wenig)
1 gute Prise Salz
4 Eier (L!)
1 Dose Kokosmilch (2/3 waren fest bei mir)
380 g Mehl
1 Schuss Licor 43
4 EL Kakao
Puderzucker

1.Backofen auf 170 C Ober-/Unterhitze vorheizen.

2.Butter, Zucker und Salz cremig rühren.
3.Ein Ei nach dem anderen unterrühren.
4.Kokosmilch unterrühren.
5.Mehl und Backpulver sieben, mit den Kokosflocken unter den Teig mischen.
6.2/3 des Teiges (bei mir fifty fifty) in die vorbereitete Kastenform geben.
7.Unter den restlichen Teig das Kakopulver mischen und auf den hellen Teig geben.
8.Teige mit einer Gabel spiralförmig vermischen.
9.In der unteren Hälfte des Ofens 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
10.Auf einem Gitter auskühlen lassen, falls gewünscht mit Puderzucker bestreuen.



segunda-feira, março 03, 2014

*Soulfood* Kaiserschmarrn (mit Apfelkompott)

3 Jahre Bushcooks Kitchen - Blog-Event Winter-Soulfood

3 Jahre (nur?) Bushcooks Kitchen, neue Domain und ein neues Bloggewand - 3 Anlässe zum feiern und Dorothée wünscht sich Soulfood. Kriegste!
Im Winter braucht man oft was für die Seele und dem inneren Wohlbefinden. Sei es eine heiße Suppe oder ein Glühwein. Wärme von Innen wenn es draußen kalt und grau ist oder auf dem Sofa sitzen und sich über den Schnee draußen freuen, während man selbst eine heiße Schokolade in Händen hält. Ach ja... Und was gibt es da besseres als ein Kaiserschmarrn?


Ja, das ist so mein Winterhighlight! Karamellisierte fluffige Pfannkuchenteigstücke, gerne ohne Rosinen und am liebsten mit Puderzucker und Mandelblättchen (oder Alternativtoppings), die man in Apfelmus-kompott oder Zwetschgenmus tunkt bis zum letzten Stück auf der Gabel, mit dem man den ganzen Teller abfährt bis der Teller sauber ist.
Letztes Jahr wagte ich mich das erste Mal dran, mal wieder ohne das Rezept vollständig durchzulesen. Als ich merkte, dass Hr. Lafer die Schmarrn in der Pfanne in den Ofen schiebt, war es schon zu spät. Die Pfanne nämlich, in der der Schmarrn schlummerte, war nicht ofenfest. Kurz überlegt und schon begann ich den riesen Pfannkuchen zu viertel und jedes Stück wagemutig zu wenden. "Geht doch!", dachte ich mir und so mache ich es bis heute - mittlerweile ohne Rezept!









Kaiserschmarrn
(angelehnt an: hier.) 

4 Eier (M)
125 ml Sahne 
120 g Mehl
1 Prise Salz
1/4 TL Backpulver
Puderzucker
Mandelblättchen
eingeweichte Cranberries/Rosinen
gehackte Pistazien
Butter

Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. In einer anderen Schüssel das Eigelb und die Sahne mit dem Schneebesen verquirlen. Dann Mehl, Backpulver und Zucker dazugeben und alles mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren.  Den Eischnee mit einem Schneebesen vorsichtig unter den Teig heben.
Etwas Butter in einer ofenfesten beschichteten Pfanne erhitzen und die Toppings (Mandelblättchen, Pistazien, Cranberries etc) mit etwas Puderzucker karamellisieren und auf einen Teller geben. Erneut in die Pfanne einen guten EL Butter geben und etwas erhitzen. Den Teig hineingießen (evlt. die eingeweichten Rosinen/Cranberries auf den Teig streuen). Bei mittlerer Hitze den Teig auf der unteren Seite stocken lassen bis man den riesigen Pfannkuchen schön hin und her schwenken kann. Dann mit einem Holzlöffel den Schmarrn vierteln und jede Seite vorsichtig umdrehen und auch hier ca. 4-5 Minuten fest werden lassen. Mit dem Holzlöffen den Schmarrn "zerreißen" und schauen, dass jedes Stück goldbraun wird. Evtl. etwas Butter nachgeben. Kurz vorm Schluss Puderzucker über die Stücke sieben und den Schmarrn karamellisieren lassen.
Auf einem Teller den Schmarrn mit Puderzucker, den Toppings und dem Apfelkompott oder/und Zwetschgenmus anrichten.

Apfelkompott: Apfel in kleine Stücke schneiden und in eine Pfanne mit wenig Butter geben. Zimt, Vanillearoma, Williamsbirne und Agavendicksaft einköchel. Evtl. etwas Wasser hinzufügen.

Ich hoffe das gefällt Dir, liebe Dorothée und ich hoffe auch, dass ich Dich mal kennenlernen darf...  Sollte ja geographisch erstmal nicht so schwer sein :-)

PS: Hammer-Gewinngeschenke!

segunda-feira, fevereiro 24, 2014

Bûche d' Hiver - Biskuitrolle mit Quittenfüllung und Schokoüberzug


Das hätte mein  erster Beitrag 2014 werden sollen... selbst Ende Januar ganz schön spät. Aber man kennt das ja... Das Leben hat einen manchmal ganz schön im Griff und dann kam da noch der kulinarische Roadtrip durch die USA dazwischen.
So kommt mein "Winterbaumstamm" doch mittlerweile etwas unpassend daher, nicht zuletzt, da der Winter heuer nicht wirklich zu spüren/sehen war. Dabei habe ich meine Biskuitrolle bereits Bûche d'Hiver umbenannt und nicht Bûche de Noel. Es sollte an ein Winterwonderland erinnern... wenigstens zum Essen.
"Wat soll's", sag ich mir gerade. Hauptsache, ich habe die Rezepte verbloggt und kann das nächste Weihnachten nochmal machen. 

Schon seit ein paar Jahren habe ich Bock einen Bûche de Noel zu backen und komme irgendwie nicht dazu. Mehr wie ein Spekulatius-Tiramisu mit Sauerkirschen ist nicht drin. 


Das Hindernis Biskuitrolle hielt mich immer davon ab.  Um die Gelingsicherheit zu steigern, suchte ich mir auf Chefkoch das Rezept aus mit den besten Bewertungen. Und es hat geklappt. Was hab ich mich gefreut... wie eine Schneekönigin!!!!
Die Füllung sollte etwas winterlich sein und ich wollte keine langweilige Schokocreme oder Marmalade hernehmen. Auf dem Viktualienmarkt lachten mich Quitten an, eine durfte mit und diese eine durfte dann auch als Kompott in die Rolle.
Und oben drüber... nach einigem rumsurfen, landete ich wieder bei Chefkoch und die Wahl fiel auf eine 1-2-3 Buttercreme.
Insgesamt - fein. Hat jedem geschmeckt und vor allem mir!

Bûche d'Hiver

Biskuitrolle
(Quelle: hier)

4 große Eier
4 EL kaltes Wasser
160 g Zucker
160 g Mehl
1/4 TL Backpulver

Zuerst den Backofen mit Ober und Unterhitze vorheizen, auf 225°C.

Die Eier sauber trennen und das Eiweiß mit 4 El kaltem Wasser sehr steif schlagen, dann den Zucker langsam einrieseln lassen, schlagen bis Masse stark glänzt, dann kurz das Eigelb einrühren, nur solange rühren, bis das Eigelb mit dem Eischnee verbunden sind. Jetzt das Mehl und Backpulver darüber sieben und mit einem Flachschneebesen oder Kochlöffel vorsichtig unter die Eimasse heben. Dann den Teig auf ein mit Backfolie/Backpapier ausgelegtes Backblech gleichmäßig aufstreichen.

Sofort im heißen Ofen backen, ca. 8 Min., der Teig soll sich wattig-weich und oben trocken anfühlen. Danach gleich auf eine Folie oder ein Geschirrtuch stürzen, mit der Lieblingsmarmelade bestreichen und eng aufrollen. Auf eine Stollenplatte legen, nach Belieben mit Puderzucker besieben und die Ränder abschneiden.

Wenn man mal die Rolle zur Abwechslung mit Sahne füllen möchte, so muss sie dazu gerade eben kalt sein, dann kann man sie noch gut rollen ohne zu brechen! Das geht sehr schnell!

Quittenkompott
1 große Quitte, geschält, klein gewürfelt
brauner Zucker
Zimt
Vanillearoma
Portwein
Orangensaft

Alles schön einköcheln, evtl. mehr Port oder Orangensaft dazugeben bis die Quitte gut weichgekocht ist und eine marmaladenartige Konsistenz erreicht ist.

1-2-3 Buttercreme
(Quelle: hier.)

 200 g Eiweiß
300 g Zucker
400 g Butter

Das sauber getrennte Eiweiß in einer Schüssel kurz mit dem Schneebesen anschlagen. Wenn nur etwas Eigelb darin ist, funktioniert das Ganze nicht mehr! Dann den Zucker dazu. (Bitte keinen Puderzucker, sondern normalen gekörnten Haushaltszucker). Bitte beachten: die Schüssel sowie die Arbeitsmaterialien wie Schneebesen etc. müssen fettfrei sein!

Die Eiweiß-Zuckermasse nun mit dem Schneebesen über dem Wasserbad gut durchschlagen. Das Wasser darf nicht zu heiß sein, sodass die Eiweiße nicht stocken. Immer gut im Schwung bleiben.

Nicht das Eiweiß steif schlagen, nur solange schlagen, bis sich der Zucker im Eiweiß gelöst hat. Dies könnt Ihr gut testen in dem Ihr die Masse zwischen zwei Fingern reibt. Ist es noch körnig - weiter schlagen. Ist es cremig, also keine Körnchen mehr drin, die Schüssel vom Wasserbad runter. Dies dauert etwa 3 - 5 Minuten.

Nun die Küchenmaschine mit dem Ballonschläger ausrüsten und die Masse in die Rührschüssel geben. Jetzt gilt es, Luft in die Eiweiß-Zuckermischung zu schlagen. Alles so lange schlagen, bis eine steife Masse entsteht. Sieht dann aus wie Baisermasse.

Wenn Ihr Aromen hinzufügen möchtet, z. B. Buttervanille, dann wäre jetzt der richtige Zeitpunkt dazu. Bitte nicht vorher hinzufügen, da die Aromen meist auf Ölbasis sind und vorher ja alles fettfrei sein muss, sonst wird die Eiweiß-Zuckermasse nicht steif.

Jetzt den Ballonbesen gegen den normalen Schlagrührer austauschen. Also der Zwischenrührbesen, zwischen Ballonschläger und Knethaken. (Ich hoffe Ihr wisst welchen ich meine).

Nun kann die weiche Butter (KEINE MARGARINE verwenden) in Stückchen zugefügt werden. Während der Rührphase sieht es so aus, als ob sich die Materialien trennen und grieseln, weiter schlagen lassen, das Ganze verbindet sich dann relativ schnell wieder und wird zu einer geschmeidigen Creme.

Sie kann dann, wenn man möchte, gleich weiter verarbeitet werden. Ansonsten bis zur weiteren Verarbeitung im Kühlschrank lagern, dann härtet die Creme noch nach.

Wenn Ihr Kokosfett statt Butter verwendet, erhaltet Ihr ganz weiße Buttercreme. Natürlich lässt sich die Masse auch einfärben, spritzen, etc. Das Tolle daran, während der Kuchen backt, hat man auch gleich die Buttercreme gemacht. Man braucht keinen Pudding zu kochen und dann wieder zu warten, bis dieser abgekühlt ist.

Das Rezept kann beliebig erweitert oder gekürzt werden. Die Regel heißt ein Teil Eiweiß, zwei Teile Zucker, drei Teile Fett. Die hier angegeben Menge reicht gut für eine 26er Torte mit drei Böden.
Hört sich kompliziert an ist aber sehr simpel. Also probierts einfach mal aus. Ist auch super als Untergrund für Fondantarbeiten oder als Trüffelmasse. Im Original kenne ich die Creme als "Swiss Merinque Buttercreme". 

--> Mit dem Dreisatz habe ich das 1-2-3 Prinzip eingehalten. 3 Eiweiß genommen und dann eben Zucker und Butter berechnet. 



Und zum Schluss noch ein wunderschönes Erlebnis an einen nebligen Sonntag Ende Januar im Wildpark Poing. Ich war da immer mit Eltern als ich ein angehender Teenager war. Die berühmten Sonntagsausflüge wo man einfach nicht mit will. Daher dann auch meine fast 20jährige Abstinenz. Bis mein Freund Gutscheine ergatterte. Im September wollten wir sie schon einlösen, aber da das Wetter gut war, standen Menschenmassen mit Kinderwägen an. Wir sind nicht rein und das war gut so. Da viele bei dem trüben, nebligen Wetter nicht raus sind, war der Wildpark so gut wie leer. Und für mich war es ein ganz tolles Erlebnis. Innerlich fühlte ich mich einfach nur gut und verbunden mit dem Wald und mit den Tieren.


Mehr als das trübe, (schnee-)regnerische oder neblige Wetter gibt der Winter heuer wohl nicht mehr her. Leider! Und irgendwie ist schon jeder auf Frühling. Gut, dass es bei Bushcook zum 3jährigen noch einen Wintersoulfood-Event gibt :D





domingo, fevereiro 16, 2014

*American Roadtrip - Mac 'n' Cheese*


Blog-Event XVC - Kulinarischer Roadtrip durch die USA (Einsendeschluss 15. Februar 2014)

Was Amerikanisches? Na logo. Ich wollte schon immer mal Mac 'n' Cheese ausprobieren, da ich die zwei Hauptkomponenten liebe. Nudeln und Käse - mein 2. und 3. Vorname :D
Nachdem ich in "So kocht Amerika" und "Jamie's Amerika" durchgeblättert hatte, griff ich doch auf google zurück. Ich gab ein: Mac n Cheese the best recipe und rauskam

"The Best Macaroni & Cheese Ever"

Na da konnte doch nichts schief gehen. Letzten Mittwoch hatte ich dann alle Ingredienzien da und herauskam the best macaroni & cheese ever, ever, ever, ever! Gut, ich hab noch kein anderes probiert und habe keinen Maßstab. Ach, egal... Evtl. haben noch ein paar andere Foodblogger diese herausragende Idee. Vielleicht vergleiche ich mal die Rezepte.

Naja, schief gehen konnte trotzdem noch etwas. Ich hatte bis jetzt keine Zeit den Blogeintrag zu verfassen. Und bis jetzt ist mein Blog auch ziemlich verwahrlost seit letztem Jahr. Und eigentlich sollte auch ein anderer Post der erste in 2014 sein... Dazu kommt... ich hab ein paar Planters Punch intus.... 

Ich hoffe, das Bella meinen Eintrag noch gelten lässt. Nach amerikanischer Zeit bin ich noch in time.



Mac 'n' Cheese
Quelle: hier
 
Zutaten
 
ca. 227 g Hörnchennudeln
3 EL Butter
55 g Butter
1/2 TL Salz
1/2 TL Senfkörner (habe port. Senf genommen)
1/4 TL schwarzer Pfeffer
1/8 TL Paprikapulver und ein bißchen mehr 
600 ml fettarme Milch
3 cups Cheddar Käse 
Semmelbrösel

Ehrlich? Ich habs ohne Abmessung gemacht. Einfach so. Und ich habe nicht nur Cheddar genommen, sondern auch Monteray Jack (momentan im Lidl), Emmentaler und Parmesan mit Semmelbrösel obendrauf.
 
Die Nudeln 1-2 Minuten weniger kochen, als auf der Packung angegeben. Die Nudeln abseihen und mit kalten Wasser durchspülen. Zur Seite stellen. Evtl. ein bißchen Butter hinzugeben, damit sie nicht zusammenkleben. 
 
Den Ofen auf 180 ° vorheizen. 
In einem Topf die Butter erwärmen, dann das Mehl dazugeben und gut umrühren bis eine Paste entsteht. Die Gewürze hinzugeben. Weiterrühren. Die Milch hinzufügen. Alles weiterrühren bis eine homogene Sauce entsteht.
Den Topf vom Herd nehmen und den Käse reingeben und weiterrühren. Der Käse fängt an zu schmelzen und sich mit den Rest zu verbinden. Sobald die Sauce cremig ist, diese mit den Nudeln vermischen. Gerne auch schon in der Ofenform. Dann noch etwas Käse, Paprikapulver und Semmelbrösel obendrauf (falls das Ganze etwas trocken erscheint, gerne etwas Milch dazugeben). Für ca. 25-30 Minuten in den Ofen bis alles goldbraun gebacken ist.

terça-feira, dezembro 31, 2013

Weihnachten vorbei... Plätzchenübersicht / Natal passado... os meus biscoitos de Natal

Endlich... vorbei!
Ich bin nicht nur vollgefressen, nein, sondern echt froh, dass Weihnachten vorbei ist!
Immer wieder nehme ich mir vor, Jahr für Jahr, vor, dass ich es ruhig angehen lasse, dass ich die Geschenke schon rechtzeitig kaufe, die Plätzchen rechtzeitig backe etc. etc., damit ich die Vorweihnachtszeit so richtig genießen kann. Denn sie ist in meinen Augen das Schönste an Weihnachten. Eine Runde Tollwood hier, eine Runde Weihnachtsmarkt dort... Und was mache ich daraus? Hauptsache ich backe die Woche davor wie eine Verrückte.

Aber überstanden ist überstanden und ich freue mich ja auch, dass sich mein Plätzchenbackaufwand lohnt und sich die Beschenkten immer riesig freuen.

10 Sorten bildete ich mir ein! Alleine... und ich hab ansonsten schon noch was anderes zu tun :-) Aber seht selbst:

Schokoladen-Husarenkrapfen mit Espressoganache
Spitzbuben
Schokoladenschneebälle
Linzer Schnitten

Alpenbrot
Nougatstangen
Schneeflocken
Elisenlebkuchen mit Nougat und Cranberries
Vanillekipferl
Zimtkugeln

Die Rezepte folgen noch. Einiges findet sich eh schon auf dem Blog.
Ich werde mich jetzt mal etwas zurecht machen zur Feier des Tages. Etwas spezielles zum Essen gibt es nicht und auf eine Party gehe ich auch nicht. Aber als Silvestermuffel mache ich das Beste draus.
Happy New Year Party People - auf das ich noch mehr koche!!!!


terça-feira, dezembro 24, 2013

Weihnachten / Natal


Fröhliche Weihnachten / Feliz Natal / Merry Christmas

segunda-feira, dezembro 23, 2013

Schoko-Schneebälle


Die leckerne Schoko-Schneebälle von  Schöner Tag noch!, die bei mir immer abflachen (wieso auch immer!!!!). Aber sie sind sooooo lecker, dass ich drüber hinwegsehe!



Und dann noch Zimtkugeln von Für jeden Tag 12/2013. Ich bin kein Fan von Zimtsternen und auch nicht besondern begabt welche hinzubekommen. Da fielen mir die Kugeln ins Auge. Irgendwo müssen ja alle Eiweißreste hin... Aber die Kugeln sind bei mir nicht geworden wie in der Zeitschrift abgebildet.
Was solls...


Zimtkugeln
Quelle: Für jeden Tag 12/2013

2 Eiweiß
1 kleine Prise Salz
150 g Puderzucker
200 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Zimtpulver
1 TL Zuckerperlen (optional)

Eiweiß und Salz mit den Quirlen des Handrührers steif schlagen. Puderzucker sieben, nach und nach unter Rühren in den Eischnee rieseln lassen. 1/2 Min. weiterrühren. 50 g der Eiweißmasse abgedeckt beiseitestellen. Haselnüsse und Zimt unter die restliche Eiweißmasse heben. Mit feuchten Händen zu ca. 2 cm großen Kugeln formen, auf ein Backpapier belegtes Blech setzen. Ofen auf 100 Grad vorheizen. MIt dem Finger leichte Mulden in die Kugeln drücken, diese am besten mit einem Einwegspritzbeutel mit der übrigen Eiweißmasse füllen. Mit Zuckerperlen bestreuen. Im heißen Ofen auf der untersten Schiene 45 Min. backen.

domingo, dezembro 22, 2013

Elisenlebkuchen mit Nougat, Cranberries und weißer Schoki


Und wieder was von Paprika meets Kardamom :D. Für Sie eine Premiere und für mich erst recht.
Vor allem, weil mal wieder ein paar Zutaten fehlten und ich improvisieren musste. Was rauskam, war trotzdem gut!

Elisen-Lebkuchen
Quelle: hier.


Zutaten für 25 Lebkuchen:
4 Eier
140 g Puderzucker
1 Prise Salz
200 g gemahlene Mandeln
150 g geröstete Haselnüsse, gemahlen
50 g Walnüsse, grob gemahlen (gehackte Mandeln genommen)
100 g Orangeat (Cranberries genommen)
100 g Zitronat (Nougat von den Nougatstangen genommen)
2 TL Lebkuchengewürz
1 Bio-Zitrone, Schale abgerieben
1 Bio-Orange, Schale abgerieben
25 Backoblaten ( Durchmesser 7 cm)

Nach Belieben
200 g Schokoladenglasur oder Puderzucker-Zitronen-Glasur


(1) Die Eier mit dem Puderzucker und der Prise Salz cremig-schaumig schlagen. Das dauert ein bißchen, Geduld haben. Das Orangeat und Zitronat mit Hilfe der Küchenmaschine schreddern.
(2) Die gemahlenen Nüsse, Orangeat, Zitronat, Lebkuchengewürze, Zitrusschalen unter die Ei-Zuckermasse rühren. 30 Minuten stehen lassen, damit der Teig fester wird. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
(3) Die Backoblaten in die Hand nehmen und ca. 1,5 TL Lebkuchenmasse darauf verteilen.
(4) Das erste Blech in den kalten Ofen stellen, auf 160°C Ober- und Unterhitze stellen und 30 Minuten backen lassen. Das zweite Blech nur noch 20 Minuten im heißen Ofen backen lassen.
Wer mag kann sie noch mit Schokoladenglasur oder Zitronen-Puderzucker-Glasur überziehen oder sie einfach pur


sábado, dezembro 21, 2013

Alpenbrot


Paprika meets Kardamom hat sie von Frau von Au und ich hab sie von Paprika meets Kardamom.
Sehr sehr lecker, gewürzig und zart. Die werden nachgebacken.

Alpenbrot
Quelle: hier.

Für 4-6 Laibchen (beim nächsten Mal kleinere Laibchen machen):
500g Mehl
250g Butter, zimmerwarm
250g Muscovado (Dark brown soft sugar)
2 Eier
30g Kakao
1/2 EL Zimt
2 gemahlenen Nelken
2 Kapseln Kardamom, gemahlene Samen
1/2 TL Salz
gut Muskat
Für den Guss:
2 EL Puderzucker
Zitronensaft

(1) Den Ofen auf 180°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
(2) Alle Zutaten bis auf die für den Guss mit der Küchenmaschine zu einem homogenen Teig verrühren. Den in 4-6 Teile teilen und zu Rollen formen. Auf das Backblech legen,
(3) 10-15 Minuten backen. Sie sollten noch ein wenig weich sein. Während die Brote backen den Zitronenguss zusammen rühren.
(4) Die Rollen noch heiß mit dem Zitronenguss überziehen und wenn sie anfassbar sind, schräg in Scheiben schneiden.

sexta-feira, dezembro 20, 2013

Schneeflöckchen


Bei Pinterest hab ich diese appetitlich aussehenden Plätzchen gesehen, dessen Rezept auf der Sanella-Seite zu finden ist. Leider doch nicht so ganz meins. Sie sind sehr mürbe und sandig zugleich, aber irgendwie einfach nur langweilig. Aber schön, dass Geschmäcker verschieden sind... sie fanden Abnehmer.

Schneeflöckchen
Quelle: hier.

80 g Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker
200 g Kartoffelmehl
120 g Mehl
200 g SANELLA
Backpapier 
 
1. Puderzucker, Vanillezucker, Kartoffelmehl und Mehl mischen. Sanella in kleinen Flöckchen zugeben und alles mit den Knethaken des elektrischen Handrührers und den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

2. Backofen auf 175 °C (Umluft: 155 °C) vorheizen. Aus dem Teig haselnuss- bis walnussgroße Kugeln formen und auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Mit einer Gabel flach drücken, das ergibt gleichzeitig ein schönes Rillenmuster. Im vorgeheizten Ofen 12-15 Minuten backen. Die Schneeflöckchen sollen hell bleiben und nicht gebräunt werden. Schneeflöckchen etwas abkühlen lassen und nach Belieben mit etwas Puderzucker bestäuben.

quinta-feira, dezembro 19, 2013

Vanillekipferl, Nougatstangen



Die, die immer dabei sind!

Vanillekipferl - Rezept hier.
Nougatstangen - Rezept hier.


quarta-feira, dezembro 18, 2013

Spitzbuben


Meine Lieblingsplätzchen!

Spitzbuben
Quelle: hier.

250 g Butter
125 g Puderzucker
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Eiweiss, verklopft
350 g Mehl
200 g Gelee/Konfitüre (passierte Himbeerkonfitüre)

Butter oder Margarine in einer Schüssel weich rühren, Puderzucker oder Zucker mit dem Vanillezucker und dem Salz beigeben, rühren bis die Masse hell ist. Das Eiweiss darunterrühren. Das Mehl beigeben und zu einem weichen Teig zusammenfügen. Zugedeckt ca. 1 Stunde kühl stellen.
Teig ca. 30 Minuten vor dem Auswallen aus dem Kühlschrank nehmen. Portionenweise zwischen einem aufgeschnittenen Plastikbeutel 2 mm dick auswallen. Runde Plätzchen von ca. 4 bis 5 cm Durchmesser (oder bei Mini-Spitzbuben 2 cm Durchmesser) ausstechen. Bei der Hälfte der Plätzchen mit einem kleineren Förmchen die Mitte ausstechen. Guetzli auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, ca. 15 Minuten kühl stellen.
6 bis 8 Minuten in der Mitte des auf 200°C vorgeheizten Ofens backen.
Gelee oder Konfitüre auf die flache Seite der Guetzlis (Boden) streichen und mit den mit wenig Puderzucker bestäubten Deckeli aufsetzen.

terça-feira, dezembro 17, 2013

Linzer Schnitten



Ich weiß noch, letztes Jahr... Die wunderschönen Linzer Schnitten bei Grain de Sel, die auch im kulinarischen Adventskalender 2012 mitmachen durften... Ich musste sie nachmachen. Leider ein Reinfall :-( Die  obere Teigschicht landete leider auf dem Boden, da zu dünn. Was war ich sauer. 

Dieses Jahr hat Kathi die Linzer Schnitten von deli (2/2013)nachgebacken und ich dachte mir, es wäre ein erneuter Versuch wert. 
Bröckelig und heikel war die Angelegenheit auch, aber irgendwie gings und sie schmecken halt so lecker. Auf jeden Fall wieder ein Nachbackkandidat. 

Linzer Schnitten 
Quelle: hier.

2 Eier
250 g Mehl
200 g gemahlene Mandeln
1/2 TL Backpulver
1 Messerspitze Zimt
1 Messerspitze Nelken
Salz
150 g Zucker
250 g kalte Butter in Stücken
2 TL geriebene Orangenschale
300 g rotes Johannisbeergelee
2 TL Puderzucker

1. Mehl, Mandeln, Backpulver, Zimt, Nelken, Zucker, 1 Prise Salz, Butter und 1 Ei und 1 Eigelb mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verarbeiten. 2/3 des Teiges auf einem gefetteten Blech (30x40 cm) (K: nicht gefettet, mit Backpapier ausgelegt) bis in die Ecken ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen (K: ausgerollt, dann auf Backblech gelegt). Den übrigen Teig zwischen Klarsichfolie 3 mm dünn ausrollen. Beides 30 Minuten kalt stellen.

2. Den Teig auf dem Blech im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten backen.

3. Inzwischen vom restlichen Teig die Klarsichtfolie abziehen. Den Teig in 1 cm breite Streifen schneiden und weitere 15 Minuten kalt stellen. Johannisbeergelee und Orangenschale glattrühren.

4. Den Teig auf dem Blech nach dem Backen sofort dünn mit dem Eiweiß bestreichen.
Johannisbeergelee gleichmäßig darüber verteilen. Die Teigstreifen zügig diagonal zum Blech mit 1 cm Abstand darauf legen. Wie oben auf der mittleren Schiene 15-18 Minuten goldgelb backen. Vollständig auskühlen lassen und in 2,5x5 cm große Streifen schneiden. Leicht mit Puderzucker bestäuben.



segunda-feira, dezembro 16, 2013

Schoko-Husarenkrapfen mit Espresso-Ganache


Diese Hübschen hier waren heuer ein Highlight und ich bin froh, dass Petra sie gepostet hat. Sehr lecker und sehr einfahc zu machen. Gibt es nächstes Jahr sicherlich wieder!


Schoko-Husarenkrapfen mit Espresso-Ganache
Quelle: hier.

Teig
115 g Zucker
115 g Butter
1 Eigelb
1 EL Sahne
120 g Mehl
60 g Kakao
1/2 TL Fleur de Sel

Ganache
70 g Sahne
60 g 75 % Schokolade
1 Portion lösliches Espressopulver


Zubereitung

Butter mit Zucker cremig rühren. Erst das Eigelb, dann die Sahne gut einarbeiten. Mit Kakao und Salz gemischtes Mehl zugeben, kurz verrühren, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig kneten, flach drücken und kühl stellen.
Vom Teig 10 g-Portionen abnehmen, diese zu Kugeln rollen und mit dem Kochlöffelstiel Vertiefungen eindrücken.
Die Husarenkrapfen auf mit Backpapier belegte Bleche legen, nochmals kalt stellen.
Ein Blech in den Backofen schieben und die Kekse etwa 8-10 Minuten backen, bis sie eben durch sind. Das Backpapier mit den Keksen auf einen Rost ziehen, abkühlen lassen.
Für die Ganache die Schokolade hacken und in ein hitzebeständiges Schüsselchen geben. Die Sahne mit dem Espressopulver naufkochen, dann sofort auf die Schokolade gießen. 2-3 Minuten stehen lassen, dann glattrühren. Die Ganache leicht abgekühlt mit Hilfe eines Spritzbeutels (dünner glatte Tülle) in die Vertiefungen der Krapfen füllen.

domingo, dezembro 01, 2013

Eine schöne Adventszeit / Um tempo do Advento tranquilo


Heute fliege ich nach Portugal. Ursprünglich wollte ich eine entspannte Woche bei meinen Großeltern verbringen nur leider gab hat das Leben meine Pläne umgedreht. Meinem Opi geht es seit September nicht so gut und so verläuft diese Woche eher mit Krankenhausbesuchen als mit Sight seeing.
Aber das ist das kleinste Problem. Ich hoffe, dass ich meinem geliebten Opi durch meinen Besuch viel Kraft für seinen Lebenswillen geben kann.

Für meine Omi habe ich Vanillekipferl gebacken. In Portugal gibt es an sich keine Plätzchenbacktradition. Wobei es schon Gebäck gibt, welches man nur zur Weihnachtszeit bekommt. Meistens aber Frittiertes. 

Diese Vanillekipferl, hier findet Ihr das Rezept, habe ich mit Mandeln gebacken. Obwohl die Kipferl schöner ausschauen, schmecken sie mir mit Haselnüssen fast besser und der Vanillezucker klebt besser an den Kipferl. 

Nächste Woche bin ich wieder zurück und werde dann erst mein Weihnachtsbacken so richtig starten. Bis dahin sammle ich viele Ideen bei Euch allen!!! 




sexta-feira, novembro 22, 2013

Kürbiskompott - Compota de Abóbora


Letztens habe ich dieses Rezept auf der Seite eines portugiesischen Entertainer gesehen, der auch ganz toll kochen kann und etwas Fernweh bekommen. Über Nacht ließ mich der Gedanke eines Kürbiskompotts nicht los und einen Tag später war ich schon am Kürbis kleinschnibbseln.

Ein Kompott ist lt. Wikipedia eine Süßspeise, die aus ganzem oder zerkleinertem Obst mit Zucker, Gewürzen und einer Flüssigkeit (Wasser, Wein etc.) gemacht wird. Meine Oma macht ihre Marmeladen eigentlich immer so, denn in Portugal gibt es kein Gelierzucker.
Während des Einkochens roch es herrlich nach Zimt und Portwein.
Gestern gab es das leckere Kompott schon zum Frühstück aufs Frühstücksbrötchen. Sehr lecker! Man muss aber Kürbis mögen, da man ihn rausschmeckt...
Freu mich schon, das Kompott mit leckerem Hart- oder Frischläse zu genießen.



Kürbiskompott
Quelle: hier.

1,5 kg Kürbis (hier Hokkaido-Kürbis), kernlos und in Würfel geschnitten (habe Haut entfernt)
1 kg brauner Rohrzucker
1 Vanillestange (habe mein selbstgemachtes Vanillearoma genommen)
3 Stangen Zimt (Zimtpulver genommen)
1 Glas Portwein (kleines)
Raspel einer Orange
Saft der Orange

In einem Topf gibt man alles zusammen: den in Würfel geschnittenen Kürbis, die Zimtstangen oder einen EL Zimtpulver, die Vanillestange oder 3 EL Vanillearoma, den Zucker und den Port mit den Orangenraspeln. Ich habe zusätzlich noch die Orange ausgepresst und den Saft dazugegeben.
Alles gut vermischen und für ca. 2 Stunden bei schwacher Hitze köcheln lassen bis alles gut eingekocht ist. Ich habe das Kompott relativ viel eingekocht. Man hätte es auch flüssiger lassen können. Ich habe auch immer mal wieder von den Gewürzen her etwas mehr dazugegeben bis es für mich genau richtig geschmeckt hat. Kurz zum Schluss habe ich den Kürbis mit einem Kartoffelstampfer etwas zerdrückt. Damit wurde das Kompott noch sämiger.
In sauberen Einmachgläsern geben, verschließen und für ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen.
Ich weiß leider nicht wie lange das Kompott haltbar ist.
In Portugal ist es auch üblich grob gehackte Walnüsse dazuzugeben. Auch sehr lecker!

segunda-feira, novembro 18, 2013

Spätzle

Wenn man in der Küchenschlacht meine Leibspeise kochen müsste, dann wären es wohl Käsespätzle dicht gefolgt von Lasagne. Ich hab mich ja schon ein mal an selbstgemachte Spätzle rangetraut und dann aber wieder vor lauter Faulheit die aus dem Kühlregal genommen.
Bis ich die tollen Spinatspätzle von Deutschland vegetarisch bei Petra gesehen habe. Mit ganz großen Augen sah ich auch das Video, das sie erwähnte, in dem gezeigt wird wie man schabt.
Todesmutig dachte ich mir, dass ich das auch könnte und mehr wie das Ergebnis wegzuschmeißen, konnte ja eh nicht passieren...
So schlimm war es auch gar nicht, bis auf den eigenwilligen TK-Spinat. Naja. Die Spinatspätzle sind trotzdem gut geworden, leider nicht so grün wie die von Petra. Mit einem leckeren österreichischen Bergkäse und selbstgemachten Röstzwiebeln war es eben meine Leibspeise :-) Das Originalrezept: Spinatspätzle-Gratin mit Tomaten wird auch noch gemacht. Das Buch ist ja auch endlich bei mir eingezogen!



Spinatspätzle
Quelle: Deutschland vegetarisch

100 Gramm   Babyspinat; gewaschen, geschleudert
3
  Eier 
50 ml   Kaltes Wasser
1 Bund   Petersilie; Blätter grob gehackt
1 Essl.   Sonnenblumenöl
350  Gramm   Spätzlemehl
      Salz  

Das Mehl in eine Schüssel geben. Den Spinat mit Eiern, kaltem Wasser, Petersilie und Öl im Küchenmixer fein pürieren. Nach und nach zum Mehl geben, dabei mit einem Holzlöffel schlagen, bis der Teig eine elastische Konsistenz hat, seidig glänzt und Blasen schlägt.
Einen großen Topf mit Salzwasser aufkochen lassen. Eine Schüssel mit kaltem Wasser daneben stellen. Den Spätzleteig portionsweise mit einem Spätzleschaber auf das nasse Spätzlebrett geben und ins kochende Wasser schaben.
Die Spätzle im Wasser kurz aufkochen lassen, dann mit einem Drahtlöffel herausnehmen und ins kalte Wasser geben. Wenn alle Spätzle geschabt sind, diese in einen Seiher abgießen und abtropfen lassen.

Mittlerweile habe ich das Rezept auch ohne Spinat gemacht und es klappt vorzüglich.

Auf der Arbeit erzähle ich meiner lieben Kollegin Gabi von meinen Spätzleschabungserfolge und da kam sie mit Quarkspätzle. Ja, die Dame, die in der Mühle arbeitet, wo sie immer das Spätzlemehl holt, sagte sie, hat ihr das Rezept in die Hand gedrückt und es wäre so toll.
Na das musste ich gleich ausprobieren und ich bin begeistert! Wirklich! Die Quarkspätzle sind viel geschmeidiger und fluffiger. Der Quark verleiht dem Teig anscheinend eine gewisse Leichtigkeit. Aber keine Angst, sie sind nicht so locker wie die österreichischen Eiernockerl.

Ich habe die Quarkspätzle heute zum zweiten Mal gemacht, auch mit dem Gedanken sie einzufrieren, nur leider kommt es nie dazu, da sie viel zu schnell weg sind.
Ganz toll, sind sie auch einfach nur in Butter angebraten mit etwas Muskatnuss.


Quarkspätzle
Quelle: von Gabi

250 g Quark
250 g Dunst (auch Spätzlemehl genannt),
ich nehme ca. 300 g, da ansonsten der Teig noch zu flüssig ist.
4 Eier
ca. 1 1/2 TL Salz

Die Zutaten in eine Schüssel geben und alles gut miteinander mit einem Holzlöffel vermischen. Den Teig weiter "schlagen", bis er eine elastische Konsistenz hat, seidig glänzt und Blasen schlägt.
Einen großen Topf mit Salzwasser aufkochen lassen. Eine Schüssel mit kaltem Wasser daneben stellen. Den Spätzleteig portionsweise mit einem Spätzleschaber auf das nasse Spätzlebrett geben und ins kochende Wasser schaben.
Die Spätzle im Wasser kurz aufkochen lassen, dann mit einem Drahtlöffel herausnehmen und ins kalte Wasser geben. Wenn alle Spätzle geschabt sind, diese in einen Seiher abgießen und abtropfen lassen.


quinta-feira, novembro 14, 2013

Rote-Beete-Schokoladenkuchen / Bolo de Chocolate e Beta Raba


Es wird herbstlich, feucht und kalt. Ich mag diese Jahreszeit gerne. Ach was... eigentlich mag ich alle Jahreszeiten. Aber als bekennende Kuschlerin ist der Herbst doch was ganz tolles. Ich kann meine Kerzenliebe ausleben, heißen Tee trinken und lauter Essen essen, welches mich glücklich macht, da die Sonne sich dann öfters versteckt und ich ja irgendwie an mein Serotonin kommen. Gute Ausrede, wie ich finde. 

Nachdem ich ja eine gewissen Beziehung zu Rote Beete im Sommer aufgebaut habe, erinnerte ich mich an das Rezept, dass in der Lecker Backery vol. 3 stand. Es wurde damals schon von einigen Foodblogger ausprobiert und die Meinung war gespalten.
Ich hingegen konnte mir den Geschmack sehr gut vorstellen: das Erdige der roten Bete verbunden mit der Schokolade. Toll! Und das Gemüse Kuchen feucht macht, das wissen wir alle!

Ich wurde nicht enttäuscht. Einer der besten Schokoladenkuchen on earth!!! Einige, die ich probieren ließ, erkannten nicht, dass sich rote Beete in ihm verbarg und fanden den Schokoladenkuchen genau so saftig und lecker wie ich.  Leider... er war ziemlich schnell weg :-(

Rote-Bete-Schokoladenkuchen

375g vorgegarte Rote Bete
300ml neutrales Öl
5 Eier
275g Mehl
3 TL Backpulver
100g Kakao
400g Zucker (etwas reduziert)
2 EL Vanillezucker
Prise Salz

Rote Bete mit Öl pürieren, Eier nach und nach unterrühren.
Mehl mit Backpulver, Kakao, Zucker und Salz mischen und die Rote-Bete-Eier-Mischung zugeben. Verrühren bis alle Zutaten miteinander verbunden sind und in eine Kastenform (30cm) geben.
Bei 175°C etwa 75min backen, nach einer dreiviertel Stunde mit einer Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht an der Oberfläche verbrennt. Ihr könnt den Ofen nach einer Stunde ausschalten und den Kuchen mit der Restwärme fertig backen lassen, beachtet bitte: Er soll innen noch feucht sein.


quarta-feira, novembro 06, 2013

Zwetschen - als Mus und auf Quark-Öl-Teig / Ameixas - como Doce e em cima de uma massa feita de quark e óleo

Bevor es morgen nach Wien geht auf ein verlängertes Wochenende... ach ja, genau so wollte ich den Beitrag beginnen. Dann kam doch wieder etwas dazwischen. Naja.
So ist das Wien-Wochenende doch schon vorbei. Leider. Was für eine tolle Stadt! Ich habe mich ein bißchen verliebt, muss ich ganz ehrlich zugeben. Und was habe ich für leckere Kuchen gegessen im Demel, Sacher und im Hawelka und natürlich DAS beste (Schweine-)Schnitzel im Figlmüller. Ich überlege schon arg, ob es dekadent wäre, mal spontant für ein Schnitzelessen nach Wien zu fahren. Verrückt!



So nun zu den Zwetschgen, die es nicht mehr gibt. Dafür aber Pflaumen, und damit gehts natürlich auch.
Dieses Jahr wollte ich etwas mit diesem tollen Obst ausprobieren und ich bin richtig begeistert über die tollen Rezepte, die ich bei Chefkoch gefunden habe.

Als erstes möchte ich Euch ein Zwetschgenmus aus dem Ofen vorstellen. Das einzigste, was hier dauert, ist das Obst zu entkernen und zu pürieren. 



Zwetschgenmus aus dem Backofen
Quelle: hier. 

3 kg Zwetschgen
600 g Gelierzucker 3:1 oder 2:1
1 EL gestr. Zimt gemahlen
1 TL gestr. Nelken gemahlen

Zwetschgen waschen, entsteinen und durch den Fleischwolf drehen oder pürieren. (habe das Obst durch die flotte Lotte gejagt).  Mit dem Zucker und den Gewürzen (weniger Nelke genommen) vermischen und in die Fettpfanne oder Ähnliches füllen. Fettpfanne muss fettfrei sein.
Herd: 175° vorgeheizt 2 Stufe von unten 1 ½ - 2 Stunden backen, heiß in Gläser füllen.
Immer wieder mal umrühren, wenn sich eine Haut gebildet hat, diese vermindert die Feuchtigkeitsabgabe. Desto länger man das Ganze im Ofen läßt, umso mehr reduziert sich die Flüssigkeit und umso dunkler wird das Mus.

Note: Vorzüglich!


 
Und da ich schon dabei war, wollte ich auch einen Datschi machen. Da ich aber nicht die größte Hefe-Fee bin, riet ich mir selbst zu einem schnellen und einfachen Quark-Öl-Teig. 



Zwetschgendatschi auf einem Quark-Öl-Teig
Quelle: hier

150 g Quark
6 EL Speiseöl
1 Ei
4 EL Milch
80 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanillezucker (habe eine ganze Packung genommen, dafür etwas weniger Zucker)
300 g Mehl
1 Pck. Backpulver
20 g Butter
Butter für das Blech oder Backpapier

Zwetschgen für den Belag
30 g Butter, zerlassen
etwas Zucker und Zimt

Aus Quark, Öl, Ei, Milch, Zucker, Salz, Vanillezucker, Mehl Backpulver wird ein schöner, glatter Teig gerührt. Teig ausrollen auf einem gefetteten Blech und gut mit Butter bestreichen.
Entkernte Zwetschgen dicht auflegen, bei 200°C etwa 30 Min. backen. Gleich nach dem Backen mit zerlassener, leicht angebräunter Butter beträufeln und mit Zucker und Zimt bestreuen.

Note: Habe schon während des Backens etwas Zucker über die Zwetschgen gestreut. 
Einen Teil mit Streusel gemacht, da mein Freund unbedingt Streusel wollte - schmeckt viel besser mit!!!!